Usenet Abmahnung

Das Usenet mit seinen unzähligen Anbietern bietet seinen Nutzern die Möglichkeit über so genannte Newsgroups mit anderen Nutzern aus der ganzen Welt zusammenzukommen. Dort werden, wie auf einem schwarzen Brett an der Universität, Daten wie Musik, Filme oder Software zum Download angeboten und ausgetauscht. Wenn du dich schon einmal mit dem Thema Usenet beschäftigt hast, bist du vielleicht auf das Thema Usenet Abmahnungen gestoßen. Falls bei dir Zweifel entstanden sind, ob du dich bei einem Anbieter anmelden kannst, ohne dich strafbar zu machen, wollen wir diese zerstreuen. Wir wollten dieser Frage auf den Grund gehen und bieten dir nachfolgend detaillierte und ausführliche Informationen rund um das Thema Usenet Abmahnungen.

1. Was ist eine Abmahnung?

Womöglich ist dir der Begriff Abmahnung aus der Arbeitswelt bekannt. Wenn es um das Usenet geht, steckt nicht viel anderes dahinter. Letztendlich handelt es sich bei einer Usenet Abmahnung um eine Aufforderung, ein bestimmtes Verhalten zukünftig zu unterlassen. In den meisten Fällen ist eine Abmahnung direkt mit einer Strafzahlung verbunden. Die Höhe dieser hängt von dem Ausmaß des Vergehens sowie weiteren Faktoren ab. Generell bei Abmahnungen ist davon abzuraten, die geforderte Summe ohne Klärung mit einem Anwalt, der mit der Thematik vertraut ist, zu zahlen.

2. Abmahnungen für die Usenet Nutzung

Dies ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Fragen für dich. Musst du mit einer Abmahnung rechnen, wenn du dich frei im Usenet bewegst? Auch wenn in der Gesellschaft und im Internet oft falsche Informationen sowie Unwahrheiten die Runde machen, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass dir eine Usenet Abmahnung zugestellt wird. Denn auch wenn zahlreiche Unternehmen und Verlage nicht erfreut über die Erfindung des Usenets sind, so haben bereits mehrfach Gerichte entschieden, dass die Nutzer des Usenets wegen den dort vorzufindenden Inhalten nicht zu belangen sind. Du kannst dir somit ruhigen Gewissens einen der vielen seriösen Usenet Anbieter, wie beispielsweise Usenext, aussuchen und dir dort einen Account erstellen.

2.1 Abmahnungen bei Usenext

Wie bereits oben erwähnt, handelt es sich bei Usenext um einen der größten und zuverlässigsten Anbieter im Usenet. Aber auch hier entsteht bei den Nutzern die Frage, ob mit Abmahnungen zu rechnen sei. Da sich die Urteile auf die gesamte Branche beziehen, brauchst du dich zwecks Abmahnungen bei Usenet keine Sorgen zu machen. Der Anbieter Usenext ist viele Jahre aktiv und in der gesamten Zeit ist nicht eine einzige Abmahnung registriert worden. Also ist es absolut kein Problem, wenn du dir bei Usenext einen Account erstellst und diesen für das Bewegen in den Newsgroups und Herunterladen von Dateien nutzt.

2.2 Anwälte und ihre Stellungnahmen

Bis zum heutigen Zeitpunkt hat es für Usenet Nutzer keinerlei Abmahnungen gegeben. Einige deutsche Anwälte haben sich über die Lage rund um das Usenet öffentlich geäußert. Nachfolgend geben wir dir einen kurzen Überblick über Anwälte in Deutschland, die offizielle Stellungnahmen rund um das Thema Usenet Abmahnungen veröffentlicht haben.

  • Medienrecht Anwalt Tobias Röttger
  • Rechtsanwalt Marc Tarrach
  • Rechtsanwalt Christian Solmecke
  • Rechtsanwalt Sören Siebert

Dabei vertreten diese Anwälte einheitlich die Meinung, dass ihnen bis dato keine einzige Usenet Abmahnung bekannt sei und sie auch für die Zukunft für Usenet Nutzer keine Abmahnungen erwarten.

3. Usenet anonym nutzen

Es hat noch nie Usenet Abmahnungen gegeben, das haben wir schon erwähnt. Falls du bei der Nutzung des Usenet trotzdem auf Nummer sicher gehen möchtest und deswegen viel Wert auf deine Anonymität legst, musst du einiges beachten. Du kannst dich auf deine Anonymität bei Usenet verlassen. Bedenke dabei, dass sie nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährleistet wird.

Jeder seriöse Usenet Anbieter, wie beispielsweise Usenext, achtet bei seinem Zugang auf höchste Sicherheit seiner Nutzer. Daher haben diese Portale allesamt eine SSL-Verschlüsselung, wodurch es für Dritte praktisch nicht nachzuvollziehen ist, wer wann welche Dateien heruntergeladen hat. Auch der Standort des jeweiligen Usenet Anbieters hat einen Einfluss auf die Sicherheit und Anonymität der Nutzer.

Gerade bei Usenet Anbietern, die ihren Sitz in Deutschland haben, kommt das Vorratsdatenspeicherungsgesetz zum Tragen, welches aussagt, dass die Daten der Nutzer für einen gewissen Zeitraum offiziell gespeichert werden müssen. Die Usenet Anbieter haben sich strikt gegen die Herausgabe der Daten seiner Nutzer geweigert. Da diese Daten sowieso nach kurzer Zeit wieder gelöscht werden, ist die Wahrscheinlichkeit bei der Nutzung des Usenet aufzufallen kaum vorhanden.

4. Download anonym, Upload nicht

Bei der Anonymität während deiner Usenet Nutzung macht es für dich einen Unterschied, ob du lediglich Daten herunterlädst oder solche auch hochlädst und anderen Nutzern zur Verfügung stellst. Denn sobald du Daten hochlädst und für andere zugänglich machst, bist du grundsätzlich nicht mehr anonym. Somit lässt sich sagen, dass du als Usenet Nutzer, der nur Dateien herunterlädt und nutzt, garantiert auf der sicheren Seite bist.

Allerdings gibt es auch als Uploader die Möglichkeit sich vollkommen anonym und frei im Usenet zu bewegen. Dies gelingt beispielsweise durch die Nutzung eines VPN-Servers. Wenn du dich nämlich mit einem solchen bewegst, dann hinterlässt du keinerlei Spuren, die zu dir oder deinem Gerät zurückführen. So brauchst du im Usenet keine Sorge zu haben, dass dich dort jemand erkennt oder gar strafrechtlich verfolgt. Ein solcher VPN-Server sorgt dafür, dass du über einen Server an einem völlig anderen Standort auf der Welt dich einloggst.

5. Fazit

Wir können alle Usenet Nutzer, die Sorgen vor einer Usenet Abmahnung hatten, absolut beruhigen. Denn, wie auch mehrere Anwälte bereits öffentlich bestätigten, gab es bis zum Jahr 2017 keine einzige Usenet Abmahnung und auch für die Zukunft liegt die Wahrscheinlichkeit hierfür äußerst gering. Zudem gibt es die Möglichkeit sich mithilfe von VPN-Servern komplett anonym im Usenet zu bewegen und somit die Gefahr selbst zu 100% eliminieren.