Firstload

Bestimmt hast du schon den Begriff Usenet gehört. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein riesiges Netzwerk, welches sich in sogenannte Newsgroups teilt. Diese sind nach Thema sortiert. Nutzer haben die Möglichkeit in der umfassenden Datenmenge Dateien zu suchen und herunterzuladen. Damit du im Usenet aktiv mitwirken kannst, musst du dir zunächst einen Zugang über einen der vielzähliger Anbieter holen. Eine gute Wahl in diesem Bereich ist der Anbieter Firstload, der neben Usenext zu den zwei größten deutschen Anbietern zählt. Nachfolgend gehen wir intensiver auf Firstload ein und geben dir einen Einblick darüber, wie es um Sicherheit und Anonymität bestellt ist, welche Kosten im Rahmen einer Mitgliedschaft auf dich zukommen und was es sonst noch Wissenswertes gibt.

1. Interessante Fakten über Firstload

Zunächst haben wir einige grundlegende Fakten über den Dienstleister zusammengetragen, damit du dir einen Eindruck darüber verschaffen kannst, von welchen Dimensionen wir sprechen. Inzwischen zählt Firstload über 100.000 Newsgroups, wo es Filme, Serien, Spiele, Software und Musik zum Herunterladen gibt. Darunter befinden sich unter anderem etwa 400.000 MP3-Dateien, über 140.000 Spiele, mehr als 200.000 Programme aller Art sowie beinahe 6 Millionen Bilder. Und dabei ist der Anbieter im Moment gerade auf einem Höhepunkt, denn täglich kommen neue Daten in einem Volumen von ungefähr 1,5 Terabyte hinzu. In den wichtigsten Eckpunkten steht man daher der Konkurrenz Usenext in kaum etwas nach. Damit du persönlich in den Genuss all dieser Daten kommen kannst, musst du dir einen Firstload Account zulegen.

2. Firstload Account

Die Erstellung eines Zugangs bei diesem Anbieter ist einfach. Bereits auf der Startseite von firstload.com befindet sich ein Formular, welches mit persönlichen Informationen wie Vorname, Nachname und E-Mail gefüllt werden muss. Dabei brauchst du dir bezüglich der Kosten erstmal keine Sorgen zu machen. Bevor du dich für ein Abo entscheidest hast du 14 Tage zum kostenfreien Testen des Accounts. Beachte, dass du dich rechtzeitig um die Kündigung des Testaccounts kümmern musst, wenn dich Fristload nicht überzeugt. Ansonsten kann es dir passieren, dass du einen längeren Vertrag mit Firstload eingehst und dadurch monatliche Zahlungen anfallen.

Da es sich nur um einen Testzugang handelt, bekommst du als Nutzer nur einen eingeschränkten Service geboten, der sich dennoch sehen lassen kann. So darfst du während der zwei Wochen bei diesem Usenet Anbieter 15 GB Daten mit voller DSL-Geschwindigkeit herunterladen. Danach besteht die Möglichkeit durch die optionale Firstload Flatrate noch weitere 300 GB herunterzuladen. Hierbei beachte, dass seitens des Anbieters die Geschwindigkeit auf 2 Mbit/S reduziert wird.

3. Firstload Account kündigen

Wenn du vermeiden möchtest, dass sich dein Testaccount nach Ablauf der 14 Tage automatisch in einen kostenpflichtigen Account umwandelt, solltest du rechtzeitig die Kündigung vorbereiten. Vor nicht so langer Zeit war es wichtig eine Kündigung auf dem Postweg und per Einschreiben zu versenden. Heutzutage und besonders wenn die Empfängeradresse im Ausland ist, ist es ratsam den Versand per e-mail zu wählen. Da der Hauptsitz von Firstload sich in Großbritannien befindet, ist die Kündigung per e-mail die empfohlene Methode.

Zunächst gilt es ein entsprechendes Kündigungsformular aufzusetzen, wenn du deinen Firstload Account kündigen möchtest. Die Kündigung richtest du entweder per E-Mail an support@firstload.de oder per Fax an +49 1805 121522. Solltest du Probleme haben eine Kündigung zu formulieren, findest du nachfolgend ein Musterbeispiel bereitgestellt, welches du nur noch mit deinem Namen und deiner Firstload ID versehen musst.


Betreff: Kündigung Firstload ______(deine ID)


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Firstload Testaccount mit dem Benutzernamen _________(deine ID) vor Ablauf des kostenlosen Testzeitraums. 

Eine kostenpflichtige Verlängerung meines Accounts lehne ich hiermit ab.

Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt der Kündigung mit genauem Ablaufdatum des kostenlosen Accounts.


Vielen Dank im Voraus!


Mit freundlichen Grüßen
__________(Dein Name)

Nachdem du die E-Mail an den Support von Firstload gerichtet hast, solltest du dir die gesendete E-Mail ausdrucken. Falls es irgendwelche Ungereimtheiten geben soll oder die Nachricht beim Dienstleister untergeht, hast du in dem Fall einen eindeutigen Beweis, dass du fristgerecht deinen Testaccount gekündigt hast.

Eine Kündigung ist nicht nur bei einem kostenlosen Testzugang notwendig, sondern wenn du einen bereits bezahlten Account nach dem Ende der Vertragslaufzeit nicht mehr verlängert haben möchtest. Auch in diesem Fall solltest du darauf achten, dass die Kündigung zumindest eine Woche vor dem Ablauf der Frist erfolgt und du dadurch auf der sicheren Seite bist.

4. Welche Tarife gibt es?

Wenn du dich für einen Firstload Zugang, der über den Testaccount hinausläuft, entscheiden möchtest, hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Tarifen. Diese unterscheiden sich in mehreren Punkten wie die monatliche Kosten, das Datenvolumen sowie die Laufzeit. Nachfolgend haben wir eine kurze Übersicht für dich zusammengestellt, damit du dir auf einen Blick einen Eindruck verschaffen kannst, welche Firstload Tarife es gibt und welcher sich für dich am besten eignet:

Firstload 100Firstload 250Firstload 300Firstload 800Firstload Flat Mobile
Datenvolumen100 GB250 GB300 GB800 GBUnbegrenzt
FlatrateJaJaJaJaJa
Laufzeit6 Monate6 Monate1 Monat1 Monat1 Woche
ZahlungsmöglichkeitLastschriftLastschriftKreditkarteKreditkarteMobil
Preis/Monat€ 9,90€ 16,50€ 19,90€ 39,90€ 9,90 (Woche)

Wie sich an obiger Tabelle gut erkennen lässt, sinkt die Laufzeit für den Firstload Vertrag mit der Höhe des Datenvolumens und dem monatlichen Preis. Interessant ist auch anzumerken, dass für die unterschiedlichen Tarife auch unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Wenn du beispielsweise keine eigene Kreditkarte besitzt, bleibt dir die Wahl zwischen den Paketen Firstload 100 und Firstload 250 sowie Firstload Flat Mobile.

5. Lässt sich Firstload auch längere Zeit kostenlos nutzen?

Wenn du über den zweiwöchigen Testzeitraum hinaus im Usenet aktiv bleiben und dabei speziell bei Firstload den Zugang behalten möchtest, gibt es dazu die einzige (offizielle) Möglichkeit über die Webseite des Anbieters einen der Tarife auszuwählen. Die fällige Summe wird per Lastschrift von deinem Konto abgezogen. Für Studenten oder sonst manch einen unter uns ist die Summe in Höhe von 100 Euro eine erhebliche finanzielle Belastung.

5.1 Firstload Account Generator

Wenn du in einer der Suchmaschinen nach einem kostenlosen Zugang für Firstload oder einem anderen Usenet Provider wie Usenext suchst, dann wird dir früher oder später der Begriff Firstload Account Generator unterkommen.

Das Prinzip ist einfach: man lädt sich ein kleines Programm auf den Rechner herunter und innerhalb kurzer Zeit kann ein vermeintlich kostenloser Account bei Firstload erstellt werden. Es ist aber nicht so harmlos, wie es scheint.

5.2 Doch ist das seriös und legal?

Diese Frage müssen wir (leider) mit einem klaren Nein beantworten. Denn es gibt keine (legale) Möglichkeit über einen längeren Zeitraum das Usenet Firstload kostenfrei zu nutzen. Wenn du dich also nach einem Firstload Account durch einen solchen Generator bemühst, bewegst du dich in einem rechtlich bedenklichen Rahmen. Genau genommen erfüllst du in einem solchen Fall sogar den Strafbestand des Betruges, was sich verglichen mit dem legalen Firstload-Account, der dir im Monat zwischen 10 und 40 Euro kosten würde, nicht auszahlen dürfte.

Was jedoch von den Usenet Providern gerne verschenkt werden, sind kurzfristige Zugänge von circa 1 Tag oder 1 Gigabyte Download-Volumen. Diese sind jedoch eher zum testen geeignet, und nicht für die langfristige Nutzung.

6. Firstload und die Sicherheit

Auch wenn du dich, wie von uns empfohlen, für eine legale und kostenpflichtige Variante von Firstload entscheidest, hast du womöglich einige offene Fragen über die Sicherheit des Anbieters. In der Vergangenheit, zu der Zeit als viele Webseiten von Bundestrojanern befallen waren, gab es Fälle, dass sich einige User auch nach dem Besuch auf Firstload ihren Computer mit einem Trojaner infiziert hatten. Diese Gerüchte treffen zu. Die Webseite von Firstload war tatsächlich, wie viele andere, von Bundestrojanern befallen.

War dein Computer nach einem Besuch auf Firstload von einem solchen Trojaner betroffen, dann hast du auf deinem Rechner einen Hinweis bekommen, dass dein Computer ab sofort aufgrund von illegaler Aktivitäten gesperrt wäre und du eine „Schutzgebühr“ in Form von PaySafeCard oder PayPal entrichten sollst, damit diese Sperre wieder aufgehoben wird. Dies ist allerdings keine offizielle Meldung, sondern eine neue Masche von Cyberkriminellen um von Internet-Nutzern Geld zu erbeuten. Zumal du dich mit der normalen Nutzung von Firstload nicht strafbar machst.

Falls du in Zukunft von einem solchen Trojaner/Virus betroffen sein solltest, raten wir davon ab die geforderte Gebühren für die Entsperrung des Computers zu zahlen. Stattdessen lass ein aktuelles Antivirenprogramm durchlaufen und hoffe, dass dieses auch die schädliche Software findet. Ist dies nicht der Fall, bleibt dir die Möglichkeit des Formatierens. Dies mag zwar eine ärgerliche und zeitaufwendige Angelegenheit zu sein, jedoch besser als sein Geld den Verbrechern zu schicken.