Firstload

Bestimmt hast du auch schon einmal den Begriff Usenet gehört. Dahinter verbirgt sich nichts Anderes als ein riesiges Netzwerk, welches sich in sogenannte Newsgroups aufteilt. Diese sind nach Thema sortiert und bieten dir als Nutzer die Möglichkeit aus Milliarden Daten jene herunterzuladen, die deinen persönlichen Wünschen und Geschmack entsprechen. Damit du im Usenet aktiv mitwirken kannst, musst du dir zunächst einmal einen Zugang über einen der zig Anbieter holen. Eine gute Wahl in diesem Bereich wäre hier der Anbieter Firstload, der neben Usenet.nl und Usenext zu den drei größten deutschen Anbietern zählt. Nachfolgend gehen wir intensiver auf Anbieter ein und geben dir einen Einblick darüber, was du darüber auf jeden Fall wissen solltest, wie es um wichtige Themen wie Sicherheit und Anonymität bestellt ist, welche Kosten im Rahmen einer Mitgliedschaft auf dich zukommen und was es sonst noch Wissenswertes gibt.

Interessante Fakten über Firstload

Zunächst haben wir für dich ein paar ganz grundlegende Fakten über den Dienstleister, damit du dir einen Eindruck darüber verschaffen kannst von welchen Dimensionen wir hier sprechen. Inzwischen zählt Firstload über 100.000 Newsgroups, wo es diverse Daten wie Filme, Serien, Spiele, Software und Musik zum Herunterladen gibt. Darunter befinden sich unter anderem etwa 400.000 MP3-Dateien, über 140.000 Spiele, mehr als 200.000 Programme aller Art sowie beinahe 6 Millionen Bilder. Und dabei ist der Anbieter im Moment gerade auf einem Höhepunkt, denn täglich kommen neuen Daten in einem Volumen von ungefähr 1,5 Terabyte hinzu. In den wichtigsten Eckpunkten steht man daher der Konkurrenz rund um Usenet.nl um kaum etwas nach. Damit du persönlich auch in den Genuss all dieser Daten kommen kannst, musst du dir einen Account zulegen.

Firstload Account

Die Erstellung eines eigenen Zugangs bei diesem Anbieter ist absolut problemlos möglich. Bereits auf der Startseite von firstload.com befindet sich für dich en entsprechendes Formular, welches mit persönlichen Informationen wie Vorname, Nachname und E-Mail gefüllt werden muss. Dabei brauchst du dir bezüglich der Kosten erstmal noch überhaupt keine Sorgen machen, da du – bevor du dich für ein Abo entscheidest- erstmal für 14 Tage kostenfrei testen darfst. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass du dich rechtzeitig um die Kündigung des Testaccounts, wenn dich der Anbieter aus welchen Gründen auch immer nicht so wirklich überzeugt hat zu kümmern. Ansonsten kann es dir nämlich passieren, dass du ohne dein Wollen einen längeren Vertrag eingehst und dadurch monatliche Zahlungen anfallen.

Da es sich natürlich nur um einen Testzugang halt, bekommst du als Nutzer dort nur einen etwas eingeschränkten Service geboten, der sich aber dennoch sehen lassen kann. So darfst du während der zwei Wochen bei diesem Usenet Anbieter 15 GB Daten mit voller DSL-Geschwindigkeit herunterladen. Danach besteht die Möglichkeit durch die optionale Flatrate noch weitere 300 GB downzuloaden. Hierbei gilt es für dich jedoch zu beachten, dass seitens des Anbieters die Geschwindigkeit auf 2 Mbit/S reduziert wird.

Firstload Account kündigen

Wenn du vermeiden möchtest, dass sich dein Testaccount nach dem Ablauf der 14 Tage automatisch in einen kostenpflichtigen Account umwandelt, solltest du auf jeden Fall innerhalb dieser Zeit eine entsprechende Kündigung vorbereiten. Falls du vielleicht irgendwann von deinen Eltern gehört oder im Internet gelesen hast, dass eine solche Kündigung auf jeden Fall auf postalischem Weg und Eingeschrieben erledigt werden muss, dann ist diese Information nicht richtig. Da sich der Hauptsitz in Großbritannien befindet ist es sogar ratsam stattdessen die E-Mail Variante zu wählen, da durch den Postweg ein erheblicher Mehraufwand und auch Mehrkosten auf dich zukommen würden, die du jedoch mit einer Kündigung per E-Mail umgehen könntest.

Zunächst einmal gilt es ein entsprechendes Kündigungsformular aufzusetzen, wenn du deinen Account kündigen möchtest. Die Kündigung richtest du dann entweder per E-Mail an support@firstload.de oder per Fax an +49 1805 121522. Solltest du Probleme haben eine entsprechende Kündigung zu formulieren, möchten wir dir hier nachfolgend gerne ein bisschen unter die Arme greifen. Nachfolgend haben wir ein Musterbeispiel für eine Kündigung bereitgestellt, die du nur noch mit deinem Namen und deiner ID versehen musst.


Betreff: Kündigung Firstload ______(deine ID)


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Firstload Testaccount mit dem Benutzernamen _________(deine ID) vor Ablauf des kostenlosen Testzeitraums. 

Eine kostenpflichtige Verlängerung meines Accounts lehne ich hiermit ab.

Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt der Kündigung mit genauem Ablaufdatum des kostenlosen Accounts.


Vielen Dank im Voraus!


Mit freundlichen Grüßen
__________(Dein Name)

Nachdem du die entsprechende E-Mail an den Support gerichtet hast, solltest du dir die gesendete E-Mail auf jeden Fall ausdrucken. Falls es nämlich irgendwelche Ungereimtheiten geben soll oder die Nachricht beim Dienstleister untergeht, hast du für den Fall der Fälle einen eindeutigen Beweis, dass du fristgerecht und korrekt deinen Testaccount gekündigt hast.

Eine Kündigung ist aber natürlich nicht nur bei einem kostenlosen Testzugang notwendig, sondern wenn du einen bereits bezahlten Account nach dem Ende der Vertragslaufzeit nicht mehr automatisch verlängert haben möchtest. Auch in diesem Fall solltest du darauf achten, dass die Kündigung zumindest eine Woche vor dem Ablauf der Frist erfolgt und du dadurch auf der sicheren Seite bist.

Welche Tarife gibt es?

Wenn du dich für einen Zugang, der über den Testaccount hinaus entscheiden möchtest, hast du die Wahl zwischen unterschiedlicher Tarife. Diese unterscheiden sich in mehreren Punkten wie den monatlichen Kosten, dem Datenvolumen sowie der Laufzeit. Nachfolgend haben wir eine kurze Übersicht für dich zusammengestellt, damit du dir auf einen Blick einen Eindruck verschaffen kannst, welche Tarife es gibt und welcher sich für dich am besten eignet:

Firstload 100Firstload 250Firstload 300Firstload 800Firstload Flat Mobile
Datenvolumen100 GB250 GB300 GB800 GBUnbegrenzt
FlatrateJaJaJaJaJa
Laufzeit6 Monate6 Monate1 Monat1 Monat1 Woche
ZahlungsmöglichkeitLastschriftLastschriftKreditkarteKreditkarteMobil
Preis/Monat€ 9,90€ 16,50€ 19,90€ 39,90€ 9,90 (Woche)

Wie sich an obiger Tabelle sehr gut erkennen lässt, sinkt die Laufzeit für den Vertrag mit der Größe des Datenvolumens und dem monatlichen Preis. Interessant ist auch anzumerken, dass für die unterschiedlichen Tarife auch unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Wenn du beispielsweise keine eigene Kreditkarte besitzen solltest, bleibt dir nur noch die Wahl zwischen den Paketen Firstload 100 und Firstload 250 sowie Firstload Flat Mobile.

Lässt sich Firstload auch längere Zeit kostenlos nutzen?

Wenn du für mehr als zwei Wochen im Usenet und dabei auch speziell bei Firstload aktiv sein und einen Zugang besitzen möchtest, gibt es dazu eigentlich nur die einzige (offizielle) Möglichkeit über die Webseite des Anbieters einen der Tarife auszuwählen, wodurch die jeweilige Summe dann automatisch per Lastschrift von deinem Konto abgezogen wird. Speziell für Studenten oder viele andere junge und auch ältere Menschen sind 100 Euro und mehr im Jahr schon eine erhebliche finanzielle Belastung.

Firstload Account Generator

Wenn du beispielsweise in eine der Suchmaschinen nach einem kostenlosen Zugang für Firstload oder einem anderen Usenet Provider wie Usenet.nl suchst, dann wird dir früher oder später definitiv einmal der Begriff Account Generator unterkommen.

Das hört sich auf den ersten Blick auch alles richtig nett an. Man lädt sich lediglich ein kleines Programm kostenlos auf den Rechner und kann dann innerhalb kürzester Zeit einen vermeintlich kostenlosen Account erstellen lassen.

Doch ist das seriös und legal?

Diese Frage müssen wir (leider) mit einem ganz klaren Nein beantworten. Denn es gibt keine (legale) Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Firstload kostenfrei zu nutzen. Wenn du dich also nach einem Account durch einen solchen Generator bemühst, bewegst du dich offensichtlich im rechtlich bedenklichen Rahmen. Genau genommen erfüllst du in einem solchen Fall sogar den Strafbestand des Betruges, was sich für eine monatliche Gebühr zwischen 10 und 40 Euro nicht auszahlen dürfte.

Was jedoch von den Usenet Providern gerne verschenkt werden, sind kurzfristige Zugänge von circa 1 Tag oder 1 Gigabyte Download-Volumen. Diese sind jedoch eher zum testen geeignet, und nicht für die langfristige Nutzung.

Firstload und die Sicherheit

Aber auch wenn du dich wie von uns empfohlen für eine legale und kostenpflichtige Variante von Firstload entscheidest, hast du womöglich noch die eine oder andere offene Frage bezüglich der Sicherheit des Anbieters. Denn möglicherweise hast du in der Vergangenheit schon einmal davon gehört, dass der eine oder andere User nach einem Besuch auf Firstload seinen Computer mit einem Trojaner infiziert hatte. Das ist insofern auch richtig, denn es gab eine Zeit, da war die Webseite von Firstload wie viele andere auch vom sogenannten Bundestrojaner betroffen.

War dein Computer nach einem Besuch auf der Webseite von einem solchen Trojaner betroffen, bekommst du auf deinem Rechner einen Hinweis, dass dein Computer per sofort aufgrund von illegaler Aktivitäten gesperrt wäre und du eine „Schutzgebühr“ in Form von PaySafeCard oder PayPal entrichten sollst, damit diese Sperre wieder aufgehoben wird. Dies ist allerdings definitiv keine offizielle Meldung des Staates, sondern eine neue Masche von Cyberkriminellen von Internet-Nutzern Geld zu erbeuten. Zumal du dich mit der normalen Nutzung nicht in einem strafbaren Rahmen befindest.

Falls du in Zukunft möglicherweise eben von einem solchen Trojaner/Virus betroffen sein solltest, raten wir dir dringend davon ab, dass du die gewünschten Gebühren für die Entsperrung des Computers bezahlst. Stattdessen lass dein Antivirenprogramm durchlaufen und hoffe darauf, dass dieser auch die schädliche Software findet. Ist dies nicht der Fall, bleibt dir immer noch die Möglichkeit des Formatierens. Dies mag zwar eine ärgerliche und zeitaufwendige Sache sein, jedoch immer noch besser als sein Geld den Verbrechern zu schicken.