Kinox.to - Alles was du wissen musst!

Einfach bequem von Zuhause aus alle aktuellen Serie und Filme ansehen und das auch noch für Lau? Was sich auf den ersten Blick wie ein wahrgewordener Traum anhört, ist dank kinox.to bereits im Jahr 2011 zur Realität geworden. Dabei sehen sich die Betreiber mit ihrem Portal als legitimierter Nachfolger von kino.to, welches zwischen 2008 und 2011 das selbe Ziel verfolgte. Nämlich Internet-Nutzern aktuelle Filme und Serien kostenfrei zugänglich zu machen und auf diese Art und Weise ein Vermögen zu verdienen.

Wenig verwunderlich, dass diese Herangehensweise für dich möglicherweise skurril und suspekt wirkt. Im nachfolgenden Artikel gehen wir daher ganz gezielt darauf ein, wie es um die Legalität bestellt ist, was Nutzer dieser Seite unbedingt wissen sollten, wie es um aktuelle Rechtsurteile steht sowie welche möglichen Alternativen es für Internetnutzer gibt.

1. Warum ist kino.to nicht mehr online?

Noch bevor kinox.to und ähnliche illegale Portale zum kostenlosen Ansehen von aktuellen Filmen und Serien den Weg ins Internet fanden, gab es die Webseite kino.to. Diese gilt als Vorreiter und Ursprung der gesamten Szenerie. Diese wurde im März 2008 online genommen und durfte sich bis zu deren Schließung im Sommer 2011 über teils mehr als 200.000 Besucher pro Tag freuen.

Die Gründe hierfür liegen darin, dass den damaligen Betreibern rund um Dirk. B auf die Schliche gekommen wurde. Schließlich gab es dann am 08. Juni 2011 eine europaweite Razzia, bei der im Zuge von mehreren Hausdurchsuchungen insgesamt 13 Menschen im Zusammenhang mit kino.to festgenommen wurden. Die Anklage lautete auf Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fällen. Im Zuge dieser Razzien wurden die Seiten dann auch kurz darauf vom Netz gekommen, was in der Filmindustrie für wahre Jubelstürme sorgte. Die damalige Freude währte allerdings nur kurz, da andere Personen wie die Selimi Brüder auf den Plan gerufen wurden und sämtliche Inhalte auf weiteren Plattformen wieder ins Internet stellten.

Rund ein Jahr später wurden dann auch entsprechende Urteile gegen den Betreiber und einigen weiteren Hintermännern ausgesprochen. So bekam Dirk B. Unter anderem wegen Verstößen gegen das Urheberrecht eine Strafe von viereinhalb Jahren, die Ende 2015 abgelaufen ist, aufgebrummt. Weitere Beschuldigte mussten zwischen 21 Monaten und drei Jahren und 10 Monaten hinter Gittern. Insbesondere das umfangreiche Geständnis und die Reue von Dirk B. trugen damals dazu bei, dass die Strafen wesentlich geringer als erwartet ausfielen.

2. Die Gründung von kinox.to

Im Sommer des Jahres 2011 hatten die Brüder Kastriot und Kreshnik Selimi die Idee ein Video-on-Demand Portal aufzubauen, welches es Nutzern ermöglichen soll aktuelle Kinofilme und Serien ohne Kosten im Internet anzusehen. Praktisch zur selben Zeit riefen die Beiden mit movie4k.to eine weitere, ähnliche Webseite ins Leben, die den exakt gleichen Hintergrund verfolgte. Was sich in der Theorie vielleicht nach einer tollen Idee anhören mag, sieht in der Praxis wiederum komplett anders aus.

Denn in mehreren Gerichtsurteilen wurde bestätigt, dass solche Portale unter anderem gegen das Urheberrecht verstoßen und sich deren Betreiber somit strafbar machen. Dies traf infolgedessen auch auf die Gebrüder Selimi zu. Diese schienen diverse Urteile jedoch absolut nicht zu beeindrucken, im Gegenteil: Sie setzen alles daran ihr Portal weiter zu vergrößern und den Umsatz zu steigern. Bis vor kurzer Zeit war die Webseite trotz entsprechender Urteile weiterhin online, wie und ob es mit www.kinox.to in Zukunft weitergehen wird, steht aktuell in den Sternen.

2.1 Hausdurchsuchungen und europaweite Fahndung

Dabei hätte kinox.to bereits seit mehreren Jahren nicht mehr existieren dürfen. Aufgrund grober Verstöße gegen das Urheberrecht ordnete die Staatsanwaltschaft Dresden an eine Wohnung in Pansdorf bei Lübeck zu durchsuchen. In deren Wohnung wurden nämlich die beiden Betreiber Kastriot und Kreshnik Selimi vermutet. Leider kamen die Behörden in diesem Fall jedoch bereits zu spät. Schon im vorangegangenen Sommer hatten sich die Brüder ins Ausland abgesetzt. Bis vor kurzer Zeit waren deren Aufenthaltsorte unbekannt. Wie nun vor kurzem bekannt wurde, nahm der Fall jedoch eine unerwartete Wendung. Denn im Kosovo hat sich Kreshnik, der Jüngere der Beiden, freiwillig der Polizei gestellt. Während ihm anscheinend der Druck zu viel wurde, befindet sich sein Bruder Kastriot weiterhin auf der Flucht.

Dabei sollen die Zwei die Anführer einer kriminellen Vereinigung sein, die weit mehr als „nur“ Urheberrechtsverletzungen auf dem Kerbholz haben. Vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt, warum denn gerade die Seiten kinox.to und movie4k.to so groß geworden und ihrer Konkurrenz entsprechend überlegen sind. Dies ist zum größten Teil auf den Einsatz unlauterer Mittel zurückzuführen.

2.2 Wer sind Kastriot und Kreshnik Selimi?

In den letzten Jahren wurde in den Medien immer wieder mehr oder weniger ausführlich über die kosovarischen Brüder berichtet. Doch wer steckt tatsächlich dahinter? Kreshnik Selimi, geboren am 18.12.1992 in Schweden, sowie Kastriot Selimi, geboren am 07.10.1989 im Kosovo, führten lange Zeit für die Außenwelt ein unscheinbares Leben. Kurz nach der Geburt des älteren Sohnes musste die Familie das ehemalige Jugoslawien verlassen und schlug seine Zelte in Schweden auf, ehe es wenige Jahre später weiter nach Deutschland ging. Von ihrem dortigen Kinderzimmer in der Stadt Lübeck aus starteten die Beiden in Zusammenarbeit mit weiteren Komplizen ihre kriminelle Karriere. Neben dem Portal kinox.to hatten die Zwei auch bei weiteren illegalen Portalen wie movie4k.to sowie den Foren mygully.com sowie boerse.sx, die den Download urheberrechtlich geschützter Spiele, Musik und Software, angeboten.

Nachdem ihnen die Staatsanwaltschaft nach einigen Jahren auf die Spur kam, setzen sie sich ins Ausland(vermutlich in den Kosovo) ab und tauchen dort unter. Nach mehr als dreijähriger Flucht wurde dem jüngeren Bruder Kreshnik das Ganze wohl zu viel und er stellte sich in der kosovarischen Stadt Pristina der Polizei. Sein älterer Bruder hingegen bleibt untergetaucht und ist somit weiterhin zur Fahndung ausgeschrieben. In Anbetracht der umfangreichen Vorwürfe bezugnehmend auf die möglichen Straftaten Straftaten, wie Räuberische Erpressung, Nötigung, Brandstiftung, Urheberrechtsverletzung und Steuerhinterziehung überrascht das Polizeifoto von Selimi umso mehr. Dieser wirkt nämlich auf den ersten Blick nicht wie ein skrupelloser Gangster, sondern eher wie unauffälliger, schüchterner junger Mann. Ganz im Gegensatz zu seinem Bruder, der das Bild eines eher stämmigen und bulligen Mannes vertritt. Er gilt als äußerst gewaltbereit und seitens der Polizei gibt es diesbezüglich eine Warnung, da er möglicherweise Schusswaffen bei sich tragen könnte.

Besonders erschütternd am Werdegang der Beiden: Zu den Anfängen ihrer kriminellen Karriere war Kreshnik, der Jüngere der beiden, gerade einmal 13 Jahre alt an. Zwar gibt es hierzu keine offizielle Bestätigung, jedoch soll damals im Jahre 2005 mit Bitshare deren erster Hoster online gegangen sein, wo eben auch schon erste illegale Filme zur Verfügung gestellt wurden.

2.3 Erpressung des Vorgängers und Eliminierung der Konkurrenz

Die kriminellen Machenschaften begannen offensichtlich schon vor der eigentlichen Eröffnung des Portals kinox.to. Denn eine der beiden Komplizen des Brüderpaares, Avit. O, „hackte“ sich damals in das Portal von kino.to und zwang dessen Betreiber in gewisser Weise dazu bei ihm einen Job als Sicherheitsbeauftragter zu geben. Dies war zugleich auch der Anfang vom Ende von kino.to.

Dies schien der Gruppierung jedoch noch nicht genug zu sein. Denn auch mit der Konkurrenz wurde quasi kurzer Prozess gemacht. Auch hier wurde mehrfach zu illegalen Hacks verschiedener Art gegriffen, um nachhaltig ein Monopol in diesem Bereich zu erlangen, was ihnen für einen langen Zeitraum auch sehr gut gelang. Dabei strecken die Selimis auch vor drastischeren Maßnahmen nicht zurück. Nachdem sich einer ihrer härtesten Konkurrenten nicht so leicht vom Markt verdrängen ließ, wurde dieser durch einen Brandanschlag zusätzlich eingeschüchtert.

Auch nach der Hausdurchsuchung dauerte es ziemlich lange, ehe ein wenig Bewegung in die ganze Sache kam. Es strich einige Zeit ins Land, bis sich im Spätherbst 2015 Avit O. schließlich doch vor Gericht verantworten musste. Ihm wurde unter anderem ein Verstoß gegen das Urheberrecht in 767.000 Fällen sowie in weiterer Folge auch Steuerhinterziehung sowie Nötigung und Computersabotage vorgeworfen.

Drei Monate später dann das Urteil: Nachdem sich der Beschuldigte bei seinem Prozess vollumfänglich schuldig bekannte, fasste er drei Jahre und vier Monate unbedingte Haftstrafe aus. Die beiden Hauptverdächtigen sind wie bereits erwähnt weiterhin untergetaucht, auf sie würde in einem allfälligen Prozess wohl eine noch höhere Strafe warten.

2.4 Kinox – Was steckt wirklich dahinter?

In den letzten Jahren wurden eben zig Meldungen rund um kinoxto veröffentlicht, doch was hat es mit diesem Portal tatsächlich auf sich und wie funktioniert es? Dieser Frage gehen wir nachfolgend auf dem Grund.

Auch wenn die Rechtslage für die Gerichte dieser Welt klar zu sein scheint, sehen sich die Betreiber wie aus mehreren Twitter-Meldungen etc. hervorgeht, weiterhin nicht als die Schuldigen. Denn immerhin lädt das Portal die Filme nicht selbst hoch.

Dies ist auch insofern richtig, denn das Prozedere sieht wie folgt aus. Auf dem Portal findest du eine umfangreiche Auflistung sämtlicher aktueller und älterer Filme und Serien. Klickt der Nutzer hier auf einen der dortigen Links drauf, wird er zu einem der Hoster weitergeleitet. Bei diesen Hostern wie beispielsweise Bitshare oder Shared.sx wurden die Filme entsprechend illegal hochgeladen. Zwar ist das genaue finanzielle Abkommen nicht bekannt, jedoch ist davon auszugehen, dass die jeweiligen Hoster gewisse Provisionen an kinox für die vermittelten Nutzer bezahlt. Zusätzlich verdienen die Betreiber der Webseite auch mit Werbung Geld. Da www.kinox.to zu den 50 am meisten besuchten Seiten in Deutschland gehört, sind die Einnahmen diesbezüglich enorm hoch.

2.5 Warum ist kinox.to immer noch im Netz?

Wer sich ein bisschen intensiver mit der Geschichte sowie dem Untertauchen der beiden Hauptverantwortlichen (einer der beiden hat sich in der Zwischenzeit gestellt) auseinandergesetzt hat, der dürfte eher darüber verwundert sein, dass das Portal bis dato noch nicht gänzlich aus dem Netz genommen wurde.

Hierfür gibt es jedoch eine simple Erklärung. Im Rahmen ihrer Flucht haben die beiden Verbrecher nämlich auch sämtliche Zugangsdaten und Passwörter mitgenommen. Nachdem diese enorm gut gesichert und verschlüsselt sind, ist es der Staatsanwalt bisher nicht gelungen an die Zugangsdaten zu gelangen und die Seite dadurch stillzulegen.

Während die Seite allerdings zum aktuellen Zeitpunkt zumindest für die Internet-Nutzer nicht erreichbar ist, sieht es bei mykino.to hingegen anders aus. Hierbei handelt es sich nämlich quasi um eine andere Version von der Streaming-Seite, die speziell hierfür ins Leben gerufen wurde, damit das Portal auch auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets ohne Schwierigkeiten angesehen werden kann. Diese Webseite ist nach wie vor problemlos erreichbar und auch sämtliche dort aufgelistete Filme lassen sich weiterhin kostenlos ansehen.

2.6 Welche Filme kann ich mir ansehen?

Das Spektrum an Filmen und Serien ist enorm. Von Abenteuerfilmen bis hin zu Western-Streifen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt auf der Webseite sogar eine eigene Rubrik mit aktuellen Serien und Filmen, wo die Möglichkeit besteht sich sämtliche Filme im Stream anzusehen, die gerade erst in die deutschen oder amerikanischen Kinos gelangt sind. Eine genaue Anzahl der Serien und Filme ist nicht bekannt, angesichts der Tatsache, dass Avit O.(einem der Komplizen der Selimi Brüder) Verletzungen des Urheberrechtes in mehr als 767.000 Fällen vorgeworfen wird, ist anzunehmen, dass sich die Anzahl der angebotenen Filme und Serienfolgen) inzwischen in einem Bereich rund um die Millionen-Marke bewegen dürfte. Im Sortiment von www.kinox.to befinden sich unter anderem auch zahlreiche 3D-Filme, die in den letzten Jahren in den Kinos angelaufen sind wie beispielsweise Spongebob Schwammkopf 3D oder Speckles 3D.

2.7 Wieso ist kinox.to kostenlos?

Vielleicht hast du dir auch schon mal die Frage gestellt, warum die Betreiber im Gegensatz zu legalen Alternativen wie Maxdome oder Netflix keinerlei Gebühren von ihren Nutzern verlangen und die Webseite dennoch ein mehr als profitables Geschäft ist.

In erster Linie lukrierten die Selimi Brüder ihre Einnahmen durch Werbeeinahmen. Ein Webseite, die zu den am 50 häufigsten in Deutschland zählt, ist logischerweise für so Manchen eine interessante Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Auch wenn große, bekannte Firmen verständlicherweise keine Werbung schalten wollten, haben sich vorwiegend Betreiber von Porno- oder Casinoseiten gefunden, die bereitwillig Werbebanner etc. gebucht haben.

Dies ist aber bekanntlich noch nicht deren einzige Einnahmequelle. Zwar stellt kinox.to selbst keinerlei Filme zur Verfügung, sondern bietet quasi nur eine Liste mit Filmen, die bei diversen Hostern gelagert sind, dennoch verdienen sie auch hieran mit. Die Gründe hierfür sind ganz einfach erklärt. Die wichtigsten Hoster wie Bitshare oder Freakshare befanden/befinden sich im Besitz der Brüder. Wer sich also auf einem dieser Portale für einen Premium-Account entscheidet, um beispielsweise schnellere Ladezeiten und eine verbesserte Qualität der Filme genießen zu können, finanziert somit auch kinox.to mit.

3. Wie funktioniert das Streaming?

Auch wenn man sich mit dem Streamen lange Zeit in einer rechtlichen Grauzone befunden hat, haben sich sehr viele Internet-Nutzer nicht näher darum gekümmert und dennoch den diesen kostenlosen Service in Anspruch genommen. Doch wie genau funktioniert das Streaming über diesen Anbieter?

  • Auf der Seite den gewünschten Film auswählen oder über die Suche oben rechts suchen
  • Auf der jeweiligen Unterseite befindet sich dann ein Klappmenü, wo sämtliche Hoster, die diesen Film im Sortiment haben, zu finden sind.
  • Danach auf den gewünschten Hoster klicken(Achtung, bei manchen Hostern führt der Link zu einem Download, was rechtlich wesentlich problematischer ist)
  • Auf „Weiter zum Video klicken“
  • „Play“ klicken und Film anschauen

3.1 Kann ich Filme auf Smartphone oder Tablet schauen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem eindeutigen Ja beantworten. Dabei ist es aber unter anderem sehr stark davon abhängig, welches Gerät bzw. mobiles Betriebssystem zur Verfügung steht. Die Webseite an und für sich lässt sich bei allen Betriebssystemen in der Regel ohne Schwierigkeiten öffnen. Ob ein Film oder eine Serie über das Handy abgespielt werden kann, hängt jedoch vom jeweiligen Hoster ab. Hoster, die ihre Videos über Flash oder Divx zur Verfügung stehen, sind speziell für iPad und iPhone Nutzer nicht gerne gesehen. Mit den Werkseinstellungen im Safari-Browser funktionieren diese Filme nämlich nicht. Abhilfe lässt sich dabei jedoch schaffen, indem aus dem App Store der „Photon Flash Player“ heruntergeladen und installiert wird.

Zudem gibt es auch die Möglichkeiten die eigene kinox.to App auf dem Smartphone oder Tablet herunterzuladen. Hierfür gelten selbige Voraussetzungen. Wer auf seinem Gerät den Flash Player installiert hat, kann sich auch über die App sämtliche Filme und Serien problemlos auf seinem mobilen Gerät ansehen.

Dabei stehen dir verschiedene Apps für iPad und Android Geräte zur Verfügung, die du für die mobile Nutzung der Filme nutzen kannst:

Kinox.to AppKinoCast AppMovieTime App
KostenKostenlosKostenlosKostenlos
VorteileEinfache Handhabung, Große Auswahl, Einfache NavigationSchnelle Suche hohe ÜbersichtlichkeitKeine Werbeeinblendungen, Übersichtlichkeit
NachteileHohes DatenvolumenGewöhnungsbedürftiges Design, regelmäßige Down-ZeitenViele Filme in mangelnder Qualität

3.2 Filme streamen oder herunterladen?

Das Portal kinox.to arbeitet mit zahlreichen Hostern zusammen, wobei es hier für dich als Nutzer einiges zu beachten gilt. Denn während bei den meisten Hostern die Filme und Serien zum Streamen angeboten werden, gibt es auch den Einen oder Anderen, wo sich die Filme direkt auf den eigenen Computer heruntergeladen werden.

Seit dem neuesten Urteil des EuGH aus dem April 2017 macht es aus rechtlicher Sicht allerdings keinen Unterschied mehr, ob du die Filme streamst oder herunterlädst. Dieses besagt nämlich, dass neben dem Download auch das Streamen offiziell illegal und strafbar ist. Es empfiehlt sich daher zu legalen Alternativen auszuweichen.

3.3 Welche Player soll ich nutzen?

Damit du dir die Filme und Videos auf deinem Gerät kostenlos ansehen kannst, brauchst du dazu auch einen geeigneten Player. Nachfolgend haben wir für dich einen kleinen Überblick geschaffen, welche Player sich für kinox.to Filme eignen, was deren Vor- und Nachteile sind und was du sonst darüber wissen solltest.

Adobe Flash PlayerMicrosoft Windows PlayerDivX Web PlayerAC3-CodecVLC Media Player
VorteileGute QualitätAutomatisch bei Windows Geräten enthalten4k-UnterstützungKleine DateigrößenUnterstützt alle Audio- und Videoformate
NachteileEinige SicherheitslückenKeine Weiterentwicklungen mehrWenig verbreitetAC3 wird bis auf DVDs kaum verwendetTeilweise unübersichtliche Gestaltung

Adobe Flash Player: Flash begann seinen Siegeszug schon in den Anfangsstunden des Internets, heutzutage lassen sich kaum mehr große Webseiten im Netz finden, die nicht mit Flash arbeiten. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass sich auch der dazugehörige Adobe Flash Player sehr großer Beliebtheit erfreute. Speziell in den letzten Jahren hatten die Nutzer jedoch nur noch bedingt Freude mit dem Player.

In regelmäßigen Abständen wurden neue, große Sicherheitslücken entdeckt. Kaum war eine beseitigt, zeigte sich bereits der nächste Bug. Dies ging sogar soweit, dass vor Kurzem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einschaltete und allen Internet-Nutzern riet zumindest vorübergehend ihren Adobe Flash zu deaktivieren, bis die zwei großen Sicherheitslücken, die es im Moment gibt, geschlossen sind. Aus dieser Misere der letzten Jahre wird Adobe jetzt seine Schlüsse ziehen.

Wie vor kurzem aus offizieller Quelle bekanntgegeben wurde, wird es den Adobe Flash Player nur noch bis Jahresende 2020 geben. Nachdem danach keinerlei Weiterentwicklungen mehr vorgenommen werden, sollte der Player auch nicht für Filme oder Serien auf kinox.to genutzt werden.

Microsoft Windows Player: Wie für Microsoft üblich, kommt auch der Windows Player wie einige andere Programme, bereits vorinstalliert auf dem Rechner. Alleine dies ist schon einer der Hauptgründe, warum der Microsoft Windows Player zu den am häufigst genutzten Media Playern im WWW zählt. Allerdings stehen hier die Zeichen auch eher auf Abschied. Nachdem normalerweise mit jeder neuen Windows-Version eine neue Version des Players erscheint, müssen sich Nutzer bereits seit Windows 7 mit der derzeit aktuellsten Version 12 zufrieden geben. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es zwar noch nicht, dennoch wird insgeheim damit spekuliert, dass Microsoft seinen Player künftig nicht mehr weiterentwickelt und irgendwann einstellt.

DivX Web Player: Der DivX Web Player ermöglicht wie der Name bereits vermuten lässt, die Wiedergabe von Videos direkt im Browser. Der Player brilliert im Vergleich mit anderen Playern, die du für kinox.to nutzen kannst, durch eine ausgezeichnete Decodier-Performance und eine sehr hohe Bildqualität. Auch 4k-Filme der Plattform lassen sich mit dem DivX Web Player mittlerweile problemlos und in ordentlicher Qualität wiedergeben.

AC3-Codec: Wer beispielsweise mit einer etwas älteren Version des Apple Browsers Quicktime seine Videos und Filme ansieht, hat möglicherweise das Problem, dass diese ohne Ton wiedergegeben werden. In einem solchen Fall hilft der Download von AC3 Codec.

VLC Media Player: Der VLC Media Player ist unter anderem deswegen bei den Internet-Nutzern so beliebt, weil dieser jedes beliebige Audio- und Videoformat unterstützt und somit die nervige Suche nach etwaigen Alternativen obsolet macht. Ein kleines Manko des Players ist hingegen die Übersichtlichkeit. Als unerfahrener User fällt es nämlich anfangs mitunter ein wenig schwierig die eine oder andere (nützliche) Funktion des Players zu finden.

4. Kinox.to Abmahnungen

Aus einem aktuellen EuGH Urteil geht hervor, dass nicht nur das Downloaden, sondern auch das Streamen von illegalen und urheberrechtlich geschützten Inhalten strafbar ist. Möglicherweise machst du dir jetzt auch wie wohl viele andere Nutzer ebenso Sorgen, dass dir demnächst eine Abmahnung ins Haus flattern könnte. Diesbezüglich können wir dich jedoch beruhigen, denn eine Abmahnwelle ist noch nicht zu befürchten.

Dies bestätigte auch der Kölner Medienrechtsanwalt Christian Solmecke, der angesprochen auf mögliche Abmahnungen meinte: „Wir hatten uns auch bereits kurz nach dem Urteil dahingehend geäußert, dass keine neue Abmahnwelle - wie wir sie derzeit immer noch bei den zahlreichen Tauschbörsen-Verfahren erleben - zu befürchten ist.”

Doch warum genau wird es keine Abmahnungen oder kaum Abmahnungen für das Streaming auf kinox.to geben, wenn es doch laut einem aktuellen Urteil illegal ist? Die Gründe hierfür liegen in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Die einzige aktuelle Möglichkeit auf dich als Nutzer und Streamer von Filmen und Serien aufmerksam zu werden, wäre die IP-Adresse. Diese ist jedoch nur den Betreibern der jeweiligen Portale bekannt. Nachdem diese jedoch anonym agieren und die IP-Adresse zudem nicht über einen längeren Zeitraum speichern, ist es den Behörden zum aktuellen Zeitpunkt nur äußerst schwierig möglich Nutzer auszuforschen.

Das ist jedoch noch lange nicht das einzige Problem. Denn selbst wenn die IP-Adresse bekannt sein sollte, stellt dies die Behörden vor neuerliche Aufgaben, die mit viel Recherche und Zeitaufwand verbunden sind. Denn in sehr vielen Fällen wäre nicht sofort klar, welche Person genau Videos oder Serien gestreamt und sich somit strafbar gemacht hat.

Genau dieser oben genannte Aufwand in Kombination mit der maximalen Geldstrafe von 150 Euro pro Fall sowie einem Schadenersatz zwischen fünf und zehn Euro macht es für Anwälte etc. sehr unattraktiv hier eine gezielte Suche nach den Streamern zu starten.

Selbst wenn du also den einen oder anderen Film gestreamt haben solltest, brauchst du dich jetzt noch nicht über eine Abmahnung zu fürchten. Zudem ist aktuell auch kein einziger Fall bekannt, wo ein Nutzer deswegen gestraft worden wäre. Langfristig solltest du jedoch die Finger davon lassen.

Dennoch dürfte in der Bevölkerung diesbezüglich weiterhin eine gewisse Unsicherheit und Angst vorzuherrschen. Dies wird zusätzlich noch befeuert, nachdem erst neulich ein Artikel im Focus-Magazin zu lesen war, wonach eine junge Studentin nach einem Besuch einer Freundin beinahe 1.000 Euro zahlen sollte, weil diese einen illegalen Film aus dem Internet gestreamt hat.

Möglicherweise fragst du dich jetzt auch, ob dir das mit einem Streaming auf kinox.to ebenfalls passieren kann. Diese Frage können wir dir mit einem Jaein beantworten.

Denn diese Abmahnungen betreffen sogenannte File-Sharing-Anbieter wie Popcorn Time. Im Gegensatz zu kinox werde hierbei nämlich nur nur die entsprechenden Dateien heruntergeladen bzw. gestreamt, sondern die Filme quasi im „Austausch“ auch wieder für andere Nutzer des Portals zugänglich gemacht. Da es im Zuge dessen zu einer Speicherung der Daten auf dem PC kommt, drohen bei der Nutzung solcher File-Sharing Anbieter auch im Gegensatz zu www.kinox.to Usern Abmahnungen. Daher können wir euch nur davon abraten Filme, Serien oder sonstige andere Dateien über solche Filesharing-Anbieter herunterzuladen, da auch euch ansonsten möglicherweise schon bald eine Abmahnung ins Haus flattern könnte.

4.1 Streaming auf kinox offiziell illegal

Bis vor Kurzem hatten Nutzer beim Streaming auf Seiten wie kinox absolut nichts befürchten, da die Rechtslage nicht zu 100% geklärt war und du dich damit mit einem solchen Verhalten in einer rechtlichen Grauzone befunden hast. Das aktuelle Urteil des EuGH aus dem April diesen Jahres sorgt nicht nur für Klarheit, sondern zudem auch für einen Knalleffekt.

Denn wurde bisher angenommen, dass durch die geringen Mengen an Daten, die beim Streamen kurzfristig auf dem Gerät gespeichert werden, keine Verstöße gegen das Urheberrecht erzeugen, bestätigt nun der EuGH mit seinem Urteil das genaue Gegenteil. Zwar ging es bei diesem Urteil konkret um einen Fall aus den Niederlanden, dennoch lässt sich dieser laut der Aussage mehrere Anwälte auch auf die Allgemeinheit ummünzen.

So begehen Nutzer laut der Urteilsverkündung beim Streamen immer dann eine Urheberrechtsverletzung, wenn diese darüber in Kenntnis sind oder zumindest davon ausgehen müssen, dass es sich bei dem zur Verfügung gestellten Material um illegal hochgeladene Werke handelt. Als Nutzer muss es daher einleuchten, dass eine Webseite, die sämtliche aktuelle Kinofilme und Serien ohne eine Gebühr zur Verfügung stellt, nicht legal sein kann. Beim Ansehen bzw. Streamen von Videos auf Plattformen wie YouTube hingegen hast du als User nichts zu befürchten. Denn selbst wenn es dort möglicherweise das eine oder andere Video gibt, welches illegal hochgeladen wurde, so trifft dich keine Schuld, wenn du es dir trotzdem ansiehst. Denn bei einem Portal wie YouTube könnte die Möglichkeit bestehen, dass das Unternehmen die entsprechenden Urheberrechte für gewisse Sequenzen oder Filme besitzt und diese daher auch ganz legal zur Verfügung stellen darf.

Dass das Streamen von illegalen Inhalten somit ab April 2017 illegal ist, wissen wir nun. Doch wie sieht es durch das Urteil mit dem Streaming in der Vergangenheit aus? Rein theoretisch würde zwar die Möglichkeit bestehen, dass man auch hierfür strafrechtlich verfolgt wird, in der Praxis wird dies jedoch noch nicht geschehen. Da sind sich sämtliche Anwälte einig. Portale wie kino-x speichern die IP-Adressen ihrer Nutzer nicht über solch lange Zeiträume, weshalb sich auch gar nicht mehr nachvollziehen lässt, wer von nun illegalen Streaming Gebrauch gemacht hat.

4.2 Kinox.to ist gesperrt – was kann man tun?

Nachdem sich kinox.to schon früher in einer rechtlichen Grauzone befunden hat, haben Provider mitunter aufgrund einstweiliger Verfügungen die Webseite per DNS-Umleitung gesperrt. Dies soll selbstverständlich dazu dienen, dass die Nutzer in den besagten Ländern keinen Zugang mehr zu dem entsprechenden Portal haben. Jedoch gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie man trotz Sperre auf die Seite zugreifen kann bzw. konnte.

1.) Die wohl einfachste Variante ist es zu probieren, ob die DNS-Sperre durch eine andere Domainendung umgangen werden kann. Folgende Endungen gab/gibt es bereits, die einen erfolgreichen Aufruf von Kinox möglich machen. Diese lauten wie folgt:

  • kinox.ag
  • kinox.sg
  • kinox.am
  • kinox.nu
  • kinox.pe
  • kinox.me
  • kinox.tv
Falls diese Methode nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte, gibt es noch eine weitere Möglichkeit.

2.) DNS wechseln: Zunächst einmal gilt es zu klären, was denn überhaupt ein DNS-Server(Domain Name System Server) ist. Einfach erklärt sorgt dieser dafür, dass sämtliche Webseiten in die entsprechende IP-Adresse umgewandelt und somit aufgerufen werden kann. Ohne einen entsprechenden DNS-Server ist es somit nicht möglich irgendeine Webseite aus dem World Wide Web zu öffnen. Im Regelfall ist auf den meisten Geräten standardmäßig jener DNS-Server eures Providers eingestellt. Dieser verhindert wie bereits erwähnt mitunter nicht nur, dass gewisse Webseiten nicht aufrufbar sind, sondern ist in Sachen Internetverbindung und Downloadgeschwindigkeit oftmals langsamer als entsprechende Alternativen.

Google bietet beispielsweise eine interessante Option, wo eben auch solche Seiten aufgerufen werden können. So musst du dafür vorgehen:

  • Netzwerk- und Freigabecenter öffnen
  • links auf Adaptereinstellungen ändern klicken
  • Rechtsklick auf den derzeit verwendeten Verbindungstyp und „Eigenschaften“ auswählen
  • Unten nun die Option „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“ auswählen
  • Dort gibst du dann nachfolgende DNS-Server Daten an.
  • IP-Adressen für das Internetprotokoll Version 4 (IPv4):
  • Bevorzugter DNS-Server: 8.8.8.8
    Alternativer DNS-Server: 8.8.4.4
    IP-Adressen für das Internetprotokoll Version 6 (IPv6):
    Bevorzugter DNS-Server: 2001:4860:4860::8888
    Alternativer DNS-Server: 2001:4860:4860::8844

Danach auf „Fertig“ klicken und schon bist du zukünftig mit dem Google DNS-Server im Netz unterwegs und kannst auch Seiten öffnen, die ursprünglich von deinem Provider gesperrt wurden.

Falls du dir jetzt eventuell Sorgen machst, dass diese Methode dazu führt, dass Google dadurch alles erfährt, was du auf kinox.to genau machst, können wir dich beruhigen. Zwar besteht für Google dadurch generell die Möglichkeit zu sehen welche Webseiten aufgerufen wurden, jedoch nicht, was du auf den jeweiligen für Schritte unternommen hast. Sprich für das US-Unternehmen ist es nicht ersichtlich, ob und welche Downloads bzw. Streams du genutzt hast.

4.3 VPN für kinox.to

Im deutschsprachigen Raum sind mittlerweile sehr viele Provider dazu übergangen solche Dienste für ihre Nutzer zu sperren. Wenn auch du von einer solchen Sperre betroffen sein solltest, kannst du aber dennoch mit VPN diese Sperre entsprechend umgehen. Abgesehen davon, dass dieselben Domains immer wieder mit neuen Domainendungen ankommen, lässt sich es sich nämlich für Provider nicht verhindern, dass du die Webseite mittels VPN aufrufst.

Ein VPN – auch Virtual Private Network genannt – ermöglicht dir, dass du mit einer vollkommen anderen IP im Internet deine Kreise ziehst. Somit ist dann auch nicht mehr nachvollziehbar, dass du aus Deutschland oder Österreich im Internet surfst, wodurch diese Internet-Zensur wieder selbst außer Kraft gesetzt werden kann. Diese VPN-Verschlüsselung ermöglicht dir aber nicht nur den Zugang zu gesperrten Webseiten, sondern bietet auch einen gewissen Schutz vor Hackern und sonstiger Internetkriminalität.

Aber auch bei VPN für kinox.to gibt es bezüglich der Anbieter die Qual der Wahl. Wir können dir aus Erfahrung folgende Dienste empfehlen:

  • HideMyAss: Dieser VPN-Anbieter ist weltweit bekannt und beliebt. Der Anbieter verfügt über VPN-Server in mehr als 90 Staaten, wodurch dir eine sehr umfangreiche Auswahl geboten wird, wo du anonym surfen kannst. Darunter wird sich garantiert ein Server finden über den Portale wie kinox.to problemlos aufrufbar sind. Als einer der wenigen Dienste bietet HideMyAss seinen Kunden sogar eine 30 Tage Geld Zurück Garantie. Wenn du dich also innerhalb des ersten Monats nicht so recht für die Services von HideMyAss begeistern kannst oder unzufrieden bist, bekommst du innerhalb dieser Zeit den kompletten Betrag zurückerstattet.
  • IPVanish: Im Gegensatz zu HideMyAss verfügt dieser Dienst zwar (noch) nicht über ein solch großes Repertoire an VPN-Servern, dennoch bietet die zurzeit vorhandene Infrastruktur eine hohe Qualität. Diese steht hier eindeutig vor der Quantität.
  • Private Internet Access: Auch hierbei handelt es sich um einen VPN-Anbieter, der in diversen Tests immer wieder sehr gut abschneidet. Einer seiner Vorteile ist mit Sicherheit der gute Preis im Vergleich mit seiner Konkurrenz. Dennoch kannst du dir als Nutzer sicher sein, dass du auch bei diesem Anbieter eine hohe Qualität im Bezug auf die Server bekommst.
  • Selbstverständlich gibt es auch noch eine Vielzahl an weiteren Anbietern für VPN-Dienste. Aufgrund dieser enorm hohen Zahl an Diensten wäre es unmöglich eine (komplette) Liste hiervon zu erstellen. Wir raten dir aber bei einem der großen und bekannten Anbieter wie eben HideMyAss einen VPN-Server zu nutzen, weil du dort garantiert leistungsstarke Server nutzen und somit das Umgehen der Sperre in vollem Umfang erleben kannst.

4.4 Kann ich zurückverfolgt werden?

Spätestens seit dem EuGH Urteil im April 2017 herrscht unter den Besuchern eine gewisse Unsicherheit. Denn aus diesem Urteil geht ja bekanntlich hervor, dass auch das Streamen von Filmen und Serien auf Portalen wie kinox.to offensichtlich illegal ist. Eventuell hast du dir jetzt im Nachhinein auch schon einmal die Frage gestellt, ob man dich als Besucher zurückverfolgen könnte.

Die Antwort auf diese Frage lautet: theoretisch ja, praktisch nein. Denn die einzige mögliche Chance für Dritte herauszufinden, dass du dich auf kinox.to bewegt hast bzw. dich möglicherweise gerade bewegst, liegt in der IP-Adresse. Anhand dieser würde sich dein Gerät zurückverfolgen lassen. Nachdem diese allerdings von den Betreiber nicht dauerhaft gespeichert werden und somit eine mehr oder weniger anonyme Nutzung des Portals möglich machen, ist eine Rückverfolgung auch kaum möglich und durchsetzbar.

5. Alternativen zu kinox.to

Wie anhand von kinox.to (eine der 50 am häufigsten besuchten Webseiten Deutschlands) bereits offensichtlich erscheint, ist der Bedarf an Filmen und Serien aus dem Internet sehr groß. Dementsprechend haben sich neben illegalen Portalen auch zahlreiche Anbieter gefunden, die das Ansehen von Filmen und Serien als legale Alternative anbieten. Dabei stehen dir als Nutzer die unterschiedlichsten Methoden zur Auswahl. Am beliebtesten sind dabei Portale, wo man eine monatliche Gebühr zahlt und dann sämtliche Filme und Serien das ganze Monat lang anschauen kann. Jedoch gibt es durchaus auch die Möglichkeit den einen oder anderen Film oder Serie komplett kostenfrei anzusehen.

Schauen wir jetzt also einmal an, welche Optionen dir als Alternative zur Verfügung stehen:

Die vier mit Abstand bekanntesten Portale auf dem Markt der Online-Anbieter für Filmabos sind Usenet, Netflix, Maxdome und Amazon Instant Video.

Netflix: Wie bereits in der Tabelle ersichtlich ist, schwanken die monatlichen Gebühren zwischen 7,99 Euro und 11,99 Euro. Je nach gewählter Mitgliedschaft stehen dir als Kunde mehr oder weniger Features und Möglichkeiten zur Verfügung. Bei dem Abo für 8,99 Euro ist die Möglichkeit gegeben Netflix auf einem zweiten Gerät zu nutzen und zusätzlich alle Filme und Serien in HD anzusehen. Wer sich hingegen für die teuerste Premium-Mitgliedschaft um 11,99 Euro pro Monat entscheidet, kann verschiedene Serien oder Filme in Ultra-HD streamen. Hierzu sei jedoch gesagt, dass dazu ein entsprechendes Gerät vorhanden sein muss.

Zusätzlich bietet Netflix seinen Kunden aber auch die Möglichkeit einzelne Filme ohne Abo anzusehen, die Preise hierfür schwanken je nach Popularität. In vielen Supermärkten finden sich dazu Netflix Gutscheine, die dann mit der Gebühr für die einzelnen Filme gegengerechnet werden können.

Maxdome: Der Online Dienst von Maxdome ist ganz klar darauf ausgelegt die Nutzer zu einem Abokauf zu kriegen. Denn während hierfür 7,99 Euro pro Monat fällig werden, kosten echte Blockbuster im Einzelnen schon teilweise bis zu 3,99 Euro. Wer sich also drei oder mehr Filme oder Serien bei Maxdome ansehen möchte, der kommt mit einem Abo definitiv günstiger davon. Ebenso besteht auch bei Maxdome die Möglichkeit ein kostenloses Testmonat in Anspruch zu nehmen. In diesem Zeitraum kannst du dir eine Auswahl an Filmen und Serien komplett kostenfrei ansehen. Falls du dich danach entschließen solltest Maxdome nicht weiter im Abo nutzen zu möchten, solltest du auf die rechtzeitige Kündigung des Testabos nicht vergessen, da sich dieses ansonsten in ein Abo umwandelt.

Amazon Instant Video: Hier haben Interessierte die Wahl zwischen einem einzelnen Amazon Instant Video Abo für 7,99 Euro pro Monat oder einem Jahresabo von Amazon Prime. Nachdem dieses jedoch nur 49 Euro pro Jahr kostet, was aufgerechnet auf das Monat etwas mehr als 4 Euro bedeutet, kommt Amazon Prime auch dann günstiger, wenn du ausschließlich Amazon Instant Video nutzen möchtest. Einer der Nachteile von Amazon Prime ist der Faktor, dass das Abo nur einmal jährlich gekündigt werden kann.

Es steht dir aber natürlich auch frei zu entscheiden, dass du dir lieber nur Filme und Serien ansehen möchtest, die dich kein Geld kosten. Denn auch auf diesem Gebiet stehen dir zahlreiche Alternativen und Optionen zu kinox.to zur Verfügung.

Hier wären in erster Linie einmal die Online Mediatheken der diversen TV Anstalten zu erwähnen. Sender wie ARD, ZDF etc. besitzen eigene Mediatheken, wo du dir sämtliche Filme und Serien, die in der jüngeren Vergangenheit hier ausgestrahlt wurden, ohne Aufpreis ansehen kannst.

Sehr erfreuliche Nachrichten haben wir auch für alle Nostalgiker unter euch: Wer nämlich einen Faible für alte Filme und Serien hat, der muss in den meisten Fällen nämlich keine zusätzlichen Kosten tragen. Denn bei älteren Filmen ist es oftmals so, dass das Urheberrecht nicht mehr greift und die Filme daher auch legal zugänglich gemacht werden dürfen.

6. Usenet als Alternative

Eine ebenfalls erwähnenswerte Alternative ist das sogenannte Usenet. Zunächst einmal ganz kurz und knapp zur Frage, was das Usenet eigentlich ist. Dahinter versteckt sich quasi ein „schwarzes Brett“ wie du es womöglich von einigen öffentlichen Orten bereits kennst. Es bietet somit also Nutzern aus aller Welt die Möglichkeit in Kontakt zu treten und dort auch Dateien aller Art, darunter auch Filme und Serien, auszutauschen. Anders als vermutet ist das Usenet allerdings keine direkte Konkurrenz zu den kostenpflichtigen Online-Diensten wie Maxdome oder Netflix, denn das Usenet in seiner ursprünglichen Form ist sogar älter als das WWW.

Es bietet dir als Nutzer jedoch auch die Möglichkeit Filme aus dem Internet herunterzuladen. Durch die Vielzahl der Mitglieder im Usenet kommt schnell eine sehr große Menge an Daten zusammen, was zudem auch die Chance sehr groß erscheinen lässt, dass du dort einen passenden Film oder eine Serie findest, die es anderswo nicht gibt. In den meisten Fällen – wenn es die eigene Internetverbindung hergibt – erfolgt der Download auch deutlich schneller als auf anderen Plattformen. Im Gegensatz zu kinox.to hast du als Usenet Nutzer auch keinerlei rechtliche Konsequenzen oder strafrechtliche Verfolgung zu befürchten. Es ist nämlich so, dass mehrere Gerichtsurteile aus der Vergangenheit bestätigen, dass die User hier nicht für die Inhalte verantwortlich sind. Dies betrifft lediglich die Betreiber, die aber trotz alledem sämtliche Klagen der Film- und Musikindustrie erfolgreich abwehren konnten.

Zudem wird das Thema Sicherheit im Usenet groß geschrieben. Sofern du also keinerlei Uploads zur Verfügung stellst, kannst du dich dort absolut frei und anonym bewegen.

7. Fazit:

kinox.to ist eine der beliebtesten Webseiten, wenn es um das Thema kostenlose Filme und Serien im Internet ansehen geht. Die Machenschaften der Brüder Selimi zogen weite Kreise, wobei sich der Ältere nach wie vor auf der Flucht befindet. Zum aktuellen Zeitpunkt ist kinox für die Nutzer nicht erreichbar. Ob und wann die Seite jemals wieder erreichbar sein wird, lässt sich im Vorfeld absolut nicht einschätzen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Gesuchte solange in diesem Sektor weiter sein Unwesen treiben wird, bis er geschnappt ist oder sich wie sein Bruder freiwillig stellt. Allerdings muss man spätestens seit dem Gerichtsurteil des EuGH festhalten, dass sowohl das Streaming wie auch der Download von Dateien über kinox.to strafbar und illegal ist. Es gibt hier keine rechtliche Grauzone mehr, weshalb du zu deiner eigenen Sicherheit besser aus Alternativen wie dem Usenet ausweichen solltest.