Sex and the City der Film

Eine schöne Darstellung von vier Freundinnen, die im Alltag New Yorks Höhen und Tiefen rund ums Dasein als Ehefrau und Freundin erleben. Da sind zum einen Carrie, eine erfolgreiche Autorin und Single, Samantha, erfolgreiche Geschäftsfrau und begeisterte Liebhaberin eines Schauspielers, Charlotte, verheiratet mit einem jüdischen Mann und Mutter eines adoptierten Mädchens und Miranda, Anwältin, Mutter und Ehefrau, nicht immer begeistert von ihrer dreifach-Rolle.

Der Film zeigt parallel den Alltag der Darstellerinnen. Carrie bekommt von Mr. Big einen Heiratsantrag und ist erst einmal sehr glücklich darüber. Samanthas Freund möchte sich für seine Rollen schonen und ist deshalb dem großen Sexhunger schon mal abgeneigt, aber Samantha weiß sich abzulenken und schaut dem Nachbarn zu. Charlotte ist eine etwas zurückhaltende, leicht steife Freundin, die allerdings zu lauten Begeisterungsschreien neigt, egal ob im Restaurant oder wo auch immer. Miranda fühlt sich von ihrem Ehemann nicht verstanden und als dieser einen Seitensprung wagt, setzt sie ihn kurzerhand vor die Türe.

Mitten in diesem Trubel trifft Carrie ihre Hochzeitsvorbereitungen und die Liste der Gäste wird immer länger, zu lang für ihren zukünftigen Ehemann. Die beiden haben eine Penthousewohnung im bevorzugten Block gefunden und Mr. Big läßt sie für Carrie umbauen. Dadurch wird ihr klar, dass sie als Ehefrau finanziell auf ihn angewiesen sein wird und verkauft ihre eigene Wohnung, um Eigenkapital beizusteuern. Sie hat sich als Hochzeitslocation die Bibliothek ausgesucht, ein passender Rahmen für das von Vivien Westwood gestiftete Hochzeitskleid.

Kurz vor der Trauung wird dem Bräutigam alles zu viel und er erscheint nicht zur Hochzeit, aber durch einen glücklichen Zufall treffen die beiden sich doch noch und es wird später eine Hochzeit in bescheidenerem Rahmen geben, ohne Brautkleid von Vivien Westwood, sondern im Kleid ohne Label aus einem Nobel-Second-Hand, was auch als Omen für eine glückliche Ehe steht.