Ich bin Nummer vier

ich bin nummer vier plakat

Der Film „Ich bin Nummer Vier“ handelt von John, der kein gewöhnlicher Teenager ist. Denn kurz nach Johns Geburt wird sein Heimatplanet zerstört. Gemeinsam mit acht anderen Kindern überlebt er die Zerstörung, und kann sicher auf die Erde gebracht werden. Doch seitdem ist John gemeinsam mit Henri, seinem Beschützer, auf der Flucht. Immer wieder müssen sie ihre Identität wechseln.

John wächst dabei ohne Familie, ohne Freunde und ohne ein normales Leben als Kind und Teenager auf. Eines Tages kommen sie nach Paradise, Ohio, wo John entdeckt, dass er übernatürliche Kräfte hat, die ihn immer stärker werden lassen. Es kommt, was kommen muss: John verliebt sich in ein Mädchen mit dem Namen Sarah und will nicht mehr fliehen. Doch seine Feinde sind weiter hinter ihm her. Sie finden ihn und wollen ihn umbringen. Was John dabei erkennt: Drei der anderen Überlebenden sind schon tot. Und er ist die Nummer Vier.

Ein Film, der Action, Romantik und Mystery in einem beinhaltet. Das ist mittlerweile nicht mehr spektakulär. Vor allem nicht nach Twilight, der bekannten Vampirreihe. Dennoch, gerade die lange Romanze zwischen Sarah und John zeigt einige Parallelen zwischen zwei Welten, die nun durch die Beiden versuchen zusammen zu kommen. Nach einem lahmen Anfang, Parallelen zu Twilight und Highschool-Serien, wird der Film allmählich rasanter. Das sollte er auch, damit es zum Höhepunkt des Films kommen kann. Technische Tricks und Effekte zeigen zum Schluss ein langes Finale, das aber gar nicht so langatmig erscheint, sondern eher die Entschädigung für den langsamen Anfang des Films ist. Dennoch bleiben am Ende des Films einige Fragen offen. Es fehlen Hintergründe über den Heimatplaneten und dessen Zerstörung, und der Zuschauer bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass sich die Macher der Film nicht richtig entscheiden konnten, in welche Richtung dieser Genre-Mix gehen soll.

Ein gelungenes Ende, für den man den Film aber nicht unbedingt sehen muss.