Film Review: Thor

Thor ist einer der größten und mutigsten Krieger im Götterreich Asgard. Weil Thor, der Donnergott, nicht gerade gehorsam, und vor allem arrogant, ist, löst er einen großen Krieg aus, der Abertausende Opfer mit sich bringen könnte. Sein Vater Odin verbannt ihn deshalb auf die Erde. Dort nimmt sich die Wissenschaftlerin Jane Foster seiner an. Allmählich wächst in dem furchtlosen Krieger eine Sympathie für die Menschen heran. Doch dann wird sein Dasein auf der Erde zur Bedrohung für die Menschheit. Schuld daran ist sein Stiefbruder Loki, der Thor vernichten will. Somit wird die Erde zum Schlauplatz einer tödlichen Mission. Allein Thor kann die Erde noch vor ihrem Untergang bewahren.

Bei der Inszenierung der Welt Asgard schaffen es die Produzenten den Zuschauer mit hineinzunehmen. Durch die vielen Details erschaffen sie eine neue Welt, zu der der Zuschauer leicht Zugang findet. Der Fantasyfilm erinnert dabei an die griechischen Sagen rund um Herkules. Vielleicht auch gerade, weil die Handlung in einen Film gepackt werden musste, ist die Handlung rasant. Das aber hält den Zuschauer, fesselt ihn an die Geschichte und lässt die Gedanken nicht abdriften. Selbst Neulinge, die mit der germanischen Mythenwelt bisher wenig zu tun hatten, können der Handlung ohne Probleme folgen. Die Effekte wurden sparsam über den Film verteilt, was ihn an vielen Stellen noch authentischer werden lässt, ohne dass er von technischen Effekten überladen wirkt. Dabei hält die Handlung für jeden Zuschauer etwas bereit – Romantik, Spannung, Tragik, all das ist im Film vorhanden.

Mit der Besetzung von Schauspielern wir Nathalie Portman, Chris Hemsworth und Anthony Hopkins wird der Film zu einer absoluten Starbesetzung, die es schafft, die Handlung von Thor brillant umzusetzen. Thor gehört nicht zu den Kinohits des Jahres. Und doch haben ihn sich im Internet über 8,3 Millionen Menschen heruntergeladen, sodass klar ist: Der Film ist sehenswert, wenn man Mythen und Fantasy mag.