Film Review: Rango

Rango Banner

Der neue Sheriff in der Stadt ist kein Mensch, dem man gern begegnet. Man munkelt, dass er sieben Outlaws mit nur einer Kugel aus seinem Revolver getötet hat. Nun kämpft das kleine Städtchen Dirt im wilde Westen mit ganz anderen Problemen. Denn eine Dürre plagt die Stadt. Und das Wasser verschwindet in die Wüste, ohne dass jemand weiß, was der Grund dafür ist. Und als wäre das nicht genug, ist da noch der böse Schurke Jake. Nichts womit Rango nicht klarkäme oder?

Fans brauchen nicht viele Hintergründe zum Film, um sich diesen ansehen zu wollen. Allein die Information, dass Hauptdarsteller Rango von Johnny Depp gespielt wird, reicht vielen, um sich den Film anzusehen. Die Echse in dem Film, die von Johnny Depp in diesem Animationsfilm gespielt wird, ist nicht nur komisch, sondern auch herrlich mit anzusehen. Nach außen hin immer der coole Held wird die Echse in unbeobachteten Momenten, die doch nicht ganz so unbeobachtet sind, panisch aufgrund der vielen Herausforderungen, vor die sie gestellt wird.

Das Besondere an diesem Film ist vor allem, dass die Produzenten keine der üblichen Regeln und Grundkenntnisse der Animationsfilme völlig außer Acht gelassen haben. Die Macher von „Fluch der Karibik“ hatten bisher keine Erfahrung im Drehen von Animationsfilmen. Und so wurde aus dem Film zunächst ein realer Actionfilm. Ein Dreh-Set mit allem, was dazugehört. Das dort entstandene Material bildete dann die Vorlage für den finalen Film. Tricktechniker und Effekte-Macher entwarfen Rango am Computer.

Was den Film so komisch und sehenswert macht, ist der typische Western Film gepaart mit untypischen Situationen, die dem Film eine noch größere Note verpassen. Und auch nachdenkliche Momente schleichen sich im Laufe des Films ein. Denn die Animationswesen auf dem Bildschirm zeigen mehr als menschliche Züge. Und all das ist es, was den Film am Schluss so interessant macht.