Eine Familienkomödie mit Kurt Krömer, auch bekannt als Berliner Komiker mit einer frechen Schnauze, der seine Talkgäste eigentlich selten zu Wort kommen lässt. Wenn er denn mal Antworten auf seine unangenehmen Fragen bekommt, kommentiert er sie nur mit seinem typischen „Mann, Mann, Mann…., eine freche Komödie für die ganze Familie.

Als Kaufhausdetektiv stolpert Udo von einem Fettnäpfchen ins nächste, denn er hat eine ganz besondere Eigenschaft: er ist „schwersichtbar“, wird also praktisch von allen Menschen übersehen, ganz einfach nicht wahrgenommen. Da ist der Beruf des Kaufhausdetektivs für ihn wie geschaffen und Udo ist ein Meister seines Faches. Es ist ganz praktisch, da ihn ja sowieso keiner sieht, wohnt er einfach in der Sportabteilung eines Kaufhauses, in einem Zelt! Dieses Zelt hat er zu seiner Insel erklärt und es sich dort bequem gemacht.

Eigentlich wäre es ja nur bequem, wenn für ihn das Leben einfach so weitergehen würde. Doch eines Tages ist es mit der Bequemlichkeit erst einmal vorbei, denn Jasmin (Fritzi Haberlandt) taucht dort auf und sie ist der erste Mensch überhaupt, der Udo sofort wahrnimmt. Als etwas kauzige Hotelmanagerin wirbelt sie sein bisher ganz ruhiges Leben mächtig durcheinander und Udo verliebt sich in sie, er hat zum ersten Mal Schmetterlinge im Bauch. Das Thema „Unsichtbarkeit“ wird in diesem Film nicht mit optischen Tricks oder Spezialeffekten inszeniert, es soll vielmehr ein gesellschaftliches und soziales Problem darstellen, denn Udo ist so was von anpassungsfähig und unscheinbar wie ein Chamäleon, dass praktisch jeder durch ihn hindurchsieht.

Flashbacks aus seiner Kindheit und Jugend belegen dies zwischendurch. Witz und Originalität verschwinden und eine Love-Story entwickelt sich, dank der stimmigen Chemie zwischen der Deutschen Filmpreisträgerin Fritzi Haberlandt (für „liegen lernen) und Krömer, der erst zum Schluss sein bekanntes „Mann, Mann, Mann….anbringt. Ein Highlight des Films ist, als die beiden mit Rollerblades durch das nächtlich ruhige Kaufhaus rollen.