Games im Internet legal downloaden

 

Heutzutage sich Games im Internet runterzuladen ist in Zeiten von immer schneller werdenden Internetverbindungen für viele Leute kein Problem mehr. Dank einigen Internetprovidern die teils extrem schnelle DSL-Leitungen mit bis zu 200 Mbit/s anbieten, können auch moderne Spiele, die viele Gigabyte groß sind in kurzer Zeit gedownloadet werden.
 

Dieser Artikel soll euch über alles Wissenswerte zum Thema Games Download aufklären und euch einen guten Überblick über die verschiedenen Anbieter in dieser Branche geben, sowohl über die kostenlosen, als auch kostenpflichtigen Angebote.
 

Kurzüberblick

 

1. Portale, Anbieter und Webseiten

2. Kostenpflichtige Anbieter

3. Kostenlose Spiele runterladen

4. Alternative Download-Möglichkeiten

5. Häufig gestellte Fragen

6. Fazit: Games downloaden
 

1. Portale, Anbieter und Webseiten

 

Ähnlich wie bei dem Download von Filmen und Musik, nimmt auch die Anzahl an verschiedenen Anbietern von Gamedownloads stetig zu. Regelmäßig kommen verschiedene Seiten hinzu, die die Angebotspalette erweitern und den Nutzern so mehr Möglichkeiten zur Wahl der richtigen Plattform oder des richtigen Portals zum Download von Games bieten. Prinzipiell muss man hier zwischen legalen und nicht legalen Seiten unterschieden werden. Allerdings heißt es nicht zwangsläufig, dass sämtliche legale Portale Geld kosten oder die nicht legalen Portale prinzipiell nicht kostenpflichtig sind. Die Bandbreite ist in diesem Bereich wirklich sehr breit gefächert. Auch haben etwa die Anbieter, die eher in den Bereich kostenpflichtig gehören dennoch verschiedene kostenlose Games im Angebot. Eine absolut strikte Trennung ist also hier nicht immer möglich. Im Nachhinein erfährst du welche Alternativen existieren, mit welchen Kosten du für welchen Dienst rechnen musst, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Angebote haben und was es sonst noch, insbesondere im rechtlichen Bereich zu beachten sind.
 

2. Kostenpflichtige Anbieter

 

Nicht nur die Nachfrage nach Filmen und Musik, sondern vor allem auch Computer- und Videospiele erfreuen sich immer steigender Beliebtheit. Bekannte Blockbuster wie die Call of Duty oder Grand Theft Auto-Reihe setzen mittlerweile mehr Geld um, als die meisten Hollywood-Blockbuster und liegen im Milliarden-Bereich. Verständlich ist es, dass es im Games Bereich diesbezüglich unzählige verschiedene Anbieter auf dem Markt gibt. Auch wenn für Spiele meist bestimmte Festpreise sich etabliert haben, gibt es doch gerade zum Release eines Games oder nach einiger Zeit verschiedene Rabatte oder digitale Zugaben in Form von Beispiel der dann gültigen Ingame-Währung oder verschiedenen Ingame-Gegenständen. Hin und wieder unterscheiden sich die Spielversionen auch durch rein materielle Zugaben bei meist sogenannten Special- oder Collector-Editionen, in Form von beispielsweise Postern oder Spielfiguren. Das trifft dann natürlich nur zu, wenn auch das Spiel selbst auf einem physischen Datenträger ausgeliefert wird. Heutzutage hat man bei den meisten Anbietern zudem die Auswahl zwischen einer Version, die auf einem Datenträger ausgeliefert wird und einer reinen Downloadversion. Zu erwähnen ist allerdings, dass häufig die Downloadversionen günstiger sind, da man sich unter anderem den Versand spart. Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Anbieter schon vor Release des Spieles einen sogenannten Preload anbieten. Erscheint das Spiel zu dem angegebenen Datum, kann der Käufer dann sofort los spielen.
 

Die verschiedenen kostenpflichtigen Anbieter setzen zudem auch auf teils sehr unterschiedliche Preismodelle. Beispiele dafür sind:
 

– Vertrieb mehrerer Spiele zu Paketpreisen, auch Händler- und Publisher übergreifend
– Zeitlich begrenzte Vorverkaufsrabatte
– Kurzfristige Rabattaktionen zu bestimmten Anlässen oder Feiertagen
– Zugaben von beispielsweise älteren Spielen derselben Spiele-Reihe
– Kostenlose Spiele über einen begrenzten Zeitraum zum Beispiel ein Vollpreisspiel ein Wochenende lang kostenlos vollumfänglich oder teilweise spielen können
 

Wer legal Spiele downloaden möchte sollte zudem die drei größten Download- und Vertriebsplattformen kennen, die sowohl kostenpflichtige, als auch in einem gewissen Rahmen kostenlose Spiele zum Download anbieten. Anbei eine kleine Übersicht verschiedene Anbieter die Games zum Download anbieten:
 

PlattformZugehörigkeitLink
SteamValveZum Anbieter
OriginElectronic ArtsZum Anbieter
UPlayUbisoft
Amazon GamesAmazon
HitmeisterHitmeister
GamesplanetMetaboli SA
MCGameMCGame
G2AG2A

 

2.1 G2A:

 

Ein weiterer großer Anbieter von Computerspiel jeglicher Art ist das unter Gamern durchaus bekannte Portal G2A. Die Besonderheit an G2A ist, dass im Gegensatz zur Konkurrenz hier hauptsächlich Spiele-Keys angeboten werden. Die Keys werden dann bei der eigentlichen Plattform, wie Origin oder Steam eingelöst. Die Preise für die Keys sind fast ausnahmslos günstiger, als der Kauf auf anderen Plattformen, was daran liegt, dass das Portal diese Keys in besonders großen Mengen einkauft. Selbstverständlich sind diese Keys zu 100 % legal und kompatibel. Im Sortiment befinden sich alle gängigen Spiele diverser Plattformen von Origin, Steam, UPlay, XBOX, PSN, Apple, Gameforge, Battlenet, Desura. Bezahlen kann man bei G2A übrigens mit vielen verschiedenen Zahlungsarten, wie Paypal, Kreditkarte, Sofortüberweisung oder der Paysafecard.
 

2.2 STEAM

 

Der weltweit wohl bekannteste und größte Anbieter von digitalen Computerspielen ist STEAM und hat nach eigenen Angaben über 125 Millionen aktive Benutzerkonten. STEAM ist die erste umfangreiche Internet-Vertriebsplattform, die es den Nutzern erlaubt, Computerspiele und auch herkömmliche Software zu kaufen, zu installieren, zu warten, zu patchen, über einen speziellen Kopierschutz (Stichwort: DRM) zu überwachen und sich in einer großen Community auf unterschiedliche Art- und Weise zu vernetzen. Charakteristisch für STEAM sind die exklusiven Spiele die ausschließlich über die STEAM Plattform vertrieben werden. Dazu gehören etwa die bekannte Half-Life oder Counter-Strike Serie. Zu erwähnen ist an dieser Stelle aber auch, dass andere Plattformen wie EAs Origin ebenfalls diverse exklusive Spiele vertreiben. Die Spiele auf STEAM können mit verschiedenen Zahlungsmethoden beglichen werden, darunter fällt etwa die Zahlung mit Kreditkarte, Paypal, ClickandBuy oder Paysafecard. Auf der anderen Seite gibt es bei STEAM aber auch eine große Anzahl verschiedener kostenloser Spiele zum Download in der Rubrik „Free2Play“. Ebenfalls werden auf STEAM verschiedene Mods für Spiele angeboten die zu einem Großteil kostenlos sind.
 

2.3 Origin

 
In absoluten Nutzerzahlen ist Origin mit über 21 Millionen Nutzern hinter STEAM zwar weit abgeschlagen aber immerhin auf Platz 2 der Internet-Vertriebsplattformen im Gaming-Sektor. Origin ist eine Downloadplattform von Electronic Earts dem nach Umsatz größten Spielehersteller der Welt und ist gleichzeitig Voraussetzung zum Spielen aller hauseigenen Computerspiele. Zwar können einzelne Spiele auch außerhalb von Origin erworben werden, jedoch ist die Einbindung von Origin Voraussetzung zum Spielen, was eine Internetverbindung voraussetzt. Das betrifft etwa bekannte Spielereihen wie FIFA, Madden NFL oder die Shooter-Serie Battlefield. Wie bei Steam und anderen Download- und Vertriebsplattformen muss man, wenn man sich für die Nutzung von Origin entscheidet dem Dienst einen sehr weitreichenden Zugriff auf den eigenen Rechner und der dort befindlichen Daten zur Überprüfung der Lizenzrechte von Electronic Earts Produkten erlauben. Vereinzelt gibt es auch auf Origin kostenlose Spiele, allerdings ist das Angebot hier sehr begrenzt. Eher hervorzuheben sind die verschiedenen Rabattaktionen, die regelmäßig zu verschiedenen Anlässen stattfinden und doch gute Schnäppchen machen lassen. Konkret gibt es hier auch etwa die Kategorien unter 5 Euro und unter 10 Euro, wo besonders günstig meist etwas ältere Spiele erworben werden können. Weiterhin hervorzuheben ist die sogenannte Zufriedensheitsgarantie, die alle hauseigenen EA-Spiele und eine bestimmte Anzahl weiterer Titel von Drittanbietern betrifft. Bei purem Nichtgefallen kann man sich so nach 24 Stunden, nachdem man das betreffende Spiel zum ersten Mal gestartet hat, zurückgeben und erhält den vollen Kaufbetrag zurück.
 

2.4 Uplay

 

Eine weitere große Vertriebs- und Downloadplattform von Computerspielen ist Uplay des französischen Spieleentwicklers Ubisoft der neben EA Games zu den größen Spielepublishern der Welt gehört. Wie bei Steam und Origin ist es auch bei Spielen von Ubisoft pflicht den Uplay Downloader installiert zu haben. Allerdings ist er im Gegensatz zu seinen Konkurrenten auch auf etwa der Playstation 3, der Playstation 4, der Xbox 360, der Xbox One und der Wii U zu installieren. Bekannt ist der Uplay Downloader durch beispielsweise folgende Spielemarken: Assassins Creed, Far Cry, Tom Clancys Splinter Cell, Might & Magic oder Watch Dogs. Ein weiteres charakteristisches Merkmal des UPlay Downloaders sind die sogenannten Units. Eine Art Währung die man für verschiedene und spezifische Aktionen innerhalb der Spiele bekommt. Damit lassen sich dann wiederum verschiedene Spielebelohnungen freischalten in Form von beispielsweise bestimmten Ingame-Gegenständen. Die erspielten Units sind dabei nicht an ein einzelnes Spiel gebunden sondern können für alle gekauften Ubisoft Spiele verwendet werden. Selbstverständlich gibt es auch bei Uplay regelmäßig verschiedene Rabattaktionen, Paketangebote mit einem Nachlass für mehrere gekaufte Spiele auf einmal oder diverse Vorbestellerboni. Allerdings ist zu erwähnen, dass es typisch ist, dass Vorbestellerboni meist Plattformübergreifend vom Hersteller gewährt werden.
 

3. Kostenlose Spiele runterladen:

 

3.1 Demos

 

Die Abkürzung Demo steht zweifelsfrei für die Abkürzung Demonstration in diesem Fall für die eines Computerspiels. Verschiedene Hersteller nutzen Demos in erster Linie als Werbemöglichkeit für ihr Produkt mit dem Ziel später das Vollpreisprodukt zu verkaufen. Man kann sozusagen von einem digitalen Appetitanreger sprechen. Die Form von Demos ist dabei recht unterschiedlich. Fakt ist, dass Demonstrationen immer in irgendeiner Art und Weise begrenzt sind. Meist ist entweder der Umfang des eigentlichen Spiels oder die Zeit begrenzt. Häufig wird eine Spieledemo in einem begrenzten Zeitraum vor dem eigentlichen Release des Games oder direkt zu Beginn angeboten. Meist ist dann ein bestimmter Teil des Spieles nur spielbar. Bei Computerspielen mit einem ausgeprägten Mehrspielerteil sind etwa oft etwa ein bis zwei Karten spielbar, um den Spielern die Spielmechanik so gut wie möglich spüren zu lassen. Bei Games mit dem Fokus auf den Einzelspielermodus ist meist dann ein bestimmtes Level, eine Welt, Dungeon etc. anspielbar. Demos sind in der Regel fast immer legal, weswegen sie von sämtlichen offiziellen Quellen angeboten werden. Demos gibt es beispielsweise in bzw. auf:
 

– Beilagen von Computerspielzeitschriften, wie der Gamestar, PC-Games, PC-Action etc.
– Webseiten der verschiedenen Computerspieleportale- und Zeitschriften, wie www.gamestar.de, www.giga.de
– Ebenfalls kostenlos im Shop der verschiedenen Download- und Vertriebsplattformen, wie Steam, Origin, Uplay, Rockstar Social Club etc.
 

3.2 Free To Play-Games

 

Ein tolles Spiel muss nicht zwangsläufig Geld kosten, das wissen mittlerweile Millionen von Gamern. Es gibt derzeit mindestens genauso viele kostenlose Anbieter und Spiele, wie im kostenpflichtigen Bereich. Hier hat sich vor allem der Begriff Free-to-Play etabliert, welcher vor allem seinen Schwerpunkt in den beliebten MMORPG (Massivevly Online Role-Playing-Games), Aufbau- und Strategiespielen, sowie Ego- und Third-Person Shootern hat. Diese Spiele sind in der Regel in ihren Grundfunktionen allen Gamern kostenlos zugänglich. Geld verdienen die Anbieter hier durch Werbung, kostenpflichtige Zusatzangebote, wie Premiummitgliedschaften oder virtuelle Güter. Trotz eines ähnlichen Geschäftsmodells ist hier noch zwischen den Browserspielen zu unterscheiden, die einen Webbrowser, wie Firefox oder Google Chrome als Benutzerschnittstelle benutzen. Anbei eine kleine Liste besonders bekannter und beliebter Free To Play Spiele:
 

SpielGenreLink
World of TanksThird-Person-Taktik-Shooter-MMOGhttp://worldoftanks.eu/
BattlefieldPlay4FreeEgo-Shooterhttp://battlefield.play4free.com/de/
League of LegendsMultiplayer Online Battle Arenahttp://euw.leagueoflegends.com/
Marvel HeroesMultiplayer Online Action Rollenspielhttp://euw.leagueoflegends.com/
WarThunderFlug- und Panzersimulator/MMOGhttp://warthunder.com/de/play4free?
Star Wars Thee Old RepublicOnline-Rollensspielhttps://account.swtor.com/de/
Star Treck OnlineMMOGhttp://www.arcgames.com/de/games/star-trek-online
Der Herr der Ringe OnlineMMORPGhttp://www.lotro.com/de

 

3.3 Browsergames:

 

Ein Browserspiel nutzt den Webbrowser, wie Firefox oder Google Chrome als Benutzerschnittstelle. Das Spiel selbst wird dann meist in diesem Browser durch die Server des Spieleanbieters berechnet, man spricht dann auch von einem serverseitigen Browserspiel. Wird noch ein spezieller Client heruntergeladen, der dann aber in der Browserumgebung läuft, spricht man von einem clientseitigen Browserspiel. Aufgrund der Tatsache dass diese Spiele eben im Browser gespielt werden, sind diese Spiele technisch in der Regel bei weitem nicht mit herkömmlichen Computerspielen grafisch zu vergleichen.
 

In der Regel sind Browserspiele immer kostenlos. Finanziert werden diese Spiele meist durch entweder Werbung oder durch ein sogenanntes Freemium-Modell. Die meisten Anbieter von Browserspielen bieten an für einen schnelleren Spieleerfolg bezahlen zu können. Das kann etwa in Form einer virtuellen Währung, verbesserten Fähigkeiten, Gegenständen, Technologien oder Charakteren geschehen. Weiterhin kann auch etwa der Support kostenpflichtig sein. Bei einigen Anbietern kann man sich zudem gegen einen bestimmten Geldbetrag von der Einblendung sämtlicher Werbung sozusagen freikaufen. Ebenfalls beliebt sind Abomodelle, die dem Spieler verschiedene Vorteile über einen bestimmten Zeitpunkt gegen eine Gebühr bieten. Charakteristisch ist hierbei, dass meist der gesamte Betrag im Vorfeld bezahlt werden muss. Anbei eine kleine Übersicht der bekanntesten Browsergames:
 

SpielGenreLink
DarkOrbit ReloadedSci-Fi-MMO
Die Siedler OnlineOnline-Aufbau-Strategiespiel
Drakensang OnlineOnline-Rollenspiel
My Free FarmOnline-Farm-Simulator
Forge of EmpiresOnline-Strategiespiel
Goodgame EmpireOnline-Aufbau-und Strategiespiel
Empire Universe 3Sci-Fi-MMO
GoalunitedOnline-Fußball-Simulator

 

3.4 Weitere Anbieter kostenloser Spiele im Internet:

 

– Wargaming: http://eu.wargaming.net/ (Worlf of: Tanks, Planes, Warships)
– GamesForge: http://de.gameforge.com
– RTL-Spiele: http://spiele.rtl.de/cms/index.html
– Goodgame: http://www.goodgamestudios.com/de/spiele/
– Disney: http://spiele.disney.de/
– Prosiebengames: http://prosiebengames.de/
– Free2Play.Chip.de: http://free2play.chip.de/
 

4. Alternative Downloadmöglichkeiten für Computerspiele:

 

Aktuelle Topspiele wie Grand Theft Auto, Battlefield oder Fifa warden bei Release zumindest für teilweise deftige Preise von bis zu 60 Euro angeboten. Zusatzangebote wie Add-ons, DLCs oder Premiummitgliedschaften verursachen zudem weitere Kosten. Nicht jeder Gamer will oder kann sich das leisten. Auch ist die Nachfrage nach aktuellen Blockbusterspielen immer besonders hoch. Um diese kostenlos spielen zu können gibt es noch weitere alternative Möglichkeiten, sich sein gewünschtes Spiel zu downloaden:
 

4.1 Usenet

 

Usenets gehören mittlerweile zu den beliebtesten Formen sich Spiele aber auch Filme, Musik, Programme und weitere Daten zu beschaffen. Das Usenet ist eine Art Dienst im Internet, wie das FTP-Protokoll, die E-Mail oder auch der IRC (Internet-Relay Chat). Das Usenet besteht aus unzähligen sogenannten Newsgruppen, die am ehesten mit einem schwarzen Brett zu vergleichen sind, an das jeder Teilnehmer eine Nachricht oder Datei heften kann. Diese Dateien können dann von anderen Nutzern heruntergeladen werden. So entsteht ein großer Pool an verschiedenen Daten, egal ob Spiele, Software, Filme oder Musik.
 

Mit dem eigentlichen Internet ist das Usenet aber nicht zu verwechseln, es ist vielmehr ein eigenes Medium mit ganz eigenen Regeln. Im Usenet kommen Tag für Tag neue Daten hinzu, die von seinen Usern eingestellt werden. In diesem Netzwerk pulsieren mittlerweile mehrere tausend Terabyte an Daten. Profitieren tut man beim Usenet außerdem von einer wirklich schnellen Übertragungsgeschwindigkeit, wo 100 Mbit ohne Probleme erreicht werden können. Voraussetzung wie bei allen anderen Downloaddiensten ist natürlich, dass die eigene Internetverbindung einen solch schnellen Download erlaubt.
 

Wie sicher ist das Usenet eigentlich?

 

Die Beliebtheit des Usenets speist sich nicht zuletzt auch dank seiner recht hohen Sicherheit. Die zu übertragenden Daten werden geheim und verschlüsselt übermittelt. Der Datenschutz hat im Usenet traditionell einen hohen Stellenwert. Im Klartext heißt das, dass alle Nutzer hier vollkommen anonym sich im Usenet bewegen können und keine Daten, wie etwa IP-Adressen gespeichert und übermittelt werden.
 

Wie komme ich in das Usenet?

 

Prinzipiell sind drei Dinge für den Zugang und die Benutzung des Usenets notwendig:
 

– Account bei einem Usenet-Provider
– Newsreader
– Suchmaschine
 


Games gratis herunterladen


In 3 Schritten

 
1. Lade dir die Software gratis herunter
2. Installation starten
3. Email Adresse eingeben und downloaden
 
– ohne Anmeldung & ohne Abo
– keine Kündigung nötig
– 1 GB oder 300 GB Download-Volumen
– mehr Download Volumen mit Anmeldung
 

Hier downloaden

 

 

PC Go „Service und News-Client sind 100% werbefrei und ohne Dialer oder Spyware“ (Usenext)

PC Welt „[…] das freie Usenet. Es ist die mit Abstand größte und schnellste Quelle für Downloads…“

PC Magazin „Downloaden ohne Angst vor Strafe: Usenet statt P2P-Netzwerke“

 

4.1.1 Usenet Provider:

 

Ein Usenet Provider ist der Anbieter, der dir deinen Usenet-Zugang letztendlich verkauft. Es gibt zwar auch wenige kostenlose Anbieter, diese haben allerdings meist eine nur sehr geringe Download-Geschwindigkeit und sind nicht sicher. Aus diesen Gründen ist davon abzuraten. Bei den verschiedenen Usenet-Anbietern gibt es mittlerweile viele verschiedene Preis- und Bezahlmodelle. Es gibt Tarife die sich etwa nach dem Verbrauch, als auch nach der zur Verfügung gestellten Download-Geschwindigkeit richten. Ebenfalls gibt es verschiedene Flatrate-Angebote, wo so viele Daten, wie man möchte heruntergeladen werden können. Anzumerken ist aber, dass die meisten aktuellen Computerspiele durchaus sehr Daten-intensiv sind und sich nicht selten im zweistelligen Gigabyte-Bereich bewegen. Es gibt zwar durchaus für jeden Geldbeutel das passende Angebot, aber wer seinen Fokus auf Computerspiele legt, ist mit einer Flatrate in der Regel am besten beraten. Unser Tipp für Usenet Provider ist der seit mehreren Jahrzehnten erfolgreiche Anbieter Usenet.nl. Natürlich kann er absolut kostenlos auf Herz und Nieren ausprobiert werden und das ganze 14 Tage lang:
 


Mit Anmeldung

300 GB Download-Volumen

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100% kostenlos und legal
 

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Über das Usenet hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten sich Computerspiele auf alternativem Wege zu besorgen, die jedoch größtenteils illegalen Content bereitstellen und teilweise auch nicht sicher sind, die aber der Vollständigkeit halber dennoch mit aufgeführt werden da sie in dennoch unter Gamern durchaus weit verbreitet sind:
 

4.2 One-Click-Hoster

 

Ebenfalls im Trend liegen One-Click-Hoster mit denen man Games und weitere Dateien runterladen kann. Zugang erhält man meist über bekannte Warez-Foren wie MyGully und co. Hierbei stellen die Uploader die Dateien auf den Servern von verschiedenen One-Click-Hostern, wie Rapidshare, Uploaded.net, Depositfiles.com oder BitShare.com zur Verfügung und verlinken diese dann in den Foren. Hier wird dann das sogenannte Pay-for-Speed-Prinzip angewandt. Das heißt, dass zwar ein kostenloser Download von etwa Computerspielen möglich ist, aber man mit extrem langsamen Übertragungsraten rechnen muss. Einen schnelleren Download versprechen hier sogenannte Premium-Accounts bei den einzelnen One-Click-Hostern.
 

4.3 Darknet

 

Auch über das sogenannte Darknet lassen sich prinzipiell Computerspiele herunterladen. Das Darknet ist eine Art Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, dessen Teilnehmer untereinander manuell eine Verbindung herstellen. Der Vorteil des Darknets liegt in der absoluten Anonymität, da der Zugang weder über Google noch durch die Eingabe von einprägsamen URLs geschieht. Das Darknet basiert auf dem bekannten Tor-Browser-Bundler der zuvor installiert werden muss. Über die im regulären Internet befindliche Version des Hidden-Wiki erhält man dann Zugriff auf verschiedene Suchmaschinen und Portale, wo auch der Download von Computerspielen, sowohl kostenlos, als auch kostenpflichtig möglich ist. Bezahlt wird im Darknet fast ausschließlich über die digitale Bitcoin-Währung.
 

5. FAQ

 

Wie sieht es beim Spiele Download bezüglich des Rechts und weiterer Gefahren aus?

 

Wie bereits erwähnt, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sich Computerspiele zu downloaden. Gefühlt gibt es dabei im Internet weitaus mehr illegale als legale Anbieter. Häufig werden auch diverse Tricks angewandt, um durch scheinbar kostenlose Angebote den Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nicht selten werden dabei Viren und andere Schad-Programme runtergeladen, die den eigenen PC lahmlegen können oder sensible Daten, wie Online-Banking-Accounts ausspähen. Viele Nutzer wissen dabei meist auch nicht, ob man überhaupt gerade ein legales oder illegales Angebot nutzt. Denn die Tatsache, dass man für einen Download Geld bezahlt, heißt noch lange nicht, dass das Angebot auch rechtens ist.
 

Was sagt das Urheberrecht?

 

Das Urheberrecht definiert klar, welche Downloads erlaubt oder eben illegal sind. Wie bei Filmen oder Musik gilt auch bei Spielen, dass ein urheberrechtlich geschütztes Werk nicht vervielfältigt werden darf, egal aus welcher (Download)Quelle es stammt. Ist die Downloadquelle, wie die von einem Clickhoster nicht vom Urheber lizensiert, ist sie automatisch illegal. Ein Verstoß dagegen kann immerhin mit Freiheitsstrafen von bis zu 3 Jahren oder einer empfindlichen Geldstrafe geahndet werden. Ist vom Urheber allerdings ein Spiel als frei gekennzeichnet, kann es ganz legal von jeglicher Quelle heruntergeladen werden. Das trifft etwa auf viele Free2Play-Spiele zu, die dann ohnehin auf den verschiedenen legalen Plattformen zum freien Download angeboten werden.
 

Wie gefährlich ist Filesharing?

 

Filesharing-Portalle wie ThePirateBay, IsoHunt oder eMule bieten neben Filmen, Musik ebenfalls häufig Spiele für sämtliche Plattformen an. Damit man allerdings Dateien runterladen kann, muss man zusätzlich ein bestimmtes Programm runterladen. Das Problem hierbei ist, dass man dann Dateien nicht nur runter- sondern auch automatisch für andere Nutzer hochläd. Man spricht hierbei von dem sogenannten Seeding. Der Prozess geschieht meist im Hintergrund der Programme und ist eben den meisten Nutzern nicht wirklich bewusst. Somit beteiligt man sich, gewollt oder ungewollt an der Verbreitung von möglicherweise urheberrechtlich geschützten Material. Die dann online hinterlassenen Daten können dann im schlimmsten Fällen von meist darauf spezialisierten Anwälten und Ermittlern zu einer offiziellen Klage gebracht werden. Dies ist bei dem bereits erwähnten Usenet mit seinen verschiedenen Anbietern nicht der Fall, da im Usenet zu keinem Zeitpunkt Daten hochgeladen oder geteilt werden.
 

Ist das Usenet legal?

 

Selbstverständlich ja! Die verschiedenen Anbieter bieten lediglich den Zugang zu den verschiedenen Inhalten an. Das ist in etwa das Gleiche Verhältnis wie zu einem Internet Provider, der den Zugang zum eigentlichen Internet ermöglich. Die Legalität bestätigten auch zahlreiche Urteile:
 
Urteile:
 

LG Muenchen Urteil gegen Sony 2007
OLG Duesseldorf vom 15.01.2008 – EMI Music Germany gegen United Newsserver
OLG Hamburg vom 28.1. 2009 GEMA gegen Alphaload
OLG Hamburg vom 14.01.2009 Universal Music gegen United
 

Welche Tipps kann ich hinsichtlich der Vermeidung von Gefahren beim Download von Spielen beachten?

 

Folgende Tipps können dir durchaus dabei helfen, um verschiedene allgemeine und rechtliche Gefahren zu erkennen und zu vermeiden, wenn du Spiele aus dem Internet downloaden möchtest:
 

– Suche dir ausschließlich Downloadquellen aus die ein Impressum haben, was nach Paragraph 5 des TMG (Telemediengesetz) in Deutschland vorgeschrieben ist
– Im Idealfall beschränkst du dich auf deutsche Anbieter mit einer deutschen Anschrift im Impressum. Das heißt dann nämlich, dass sie der deutschen Gerichtbarkeit unterstehen und sehr wahrscheinlich ein legales Angebot betreiben.
– Nutze Suchmaschinen! Informiere dich bei Unklarheiten über deine gewünschte Downloadquellen im Internet und suche gezielt nach von anderen Nutzern erfasste Erfahrungen und / oder Testberichten, um die Seriosität dieser Angebote verifizieren zu können.
– Egal was du tust, lass die Finger von sämtlichen Filesharing-Portalen und –Programmen. Ein urheberrechtlich geschütztes Werk nicht nur runter- sondern auch hochzuladen wird im Zweifelsfall immer besonders hart geahndet. Darüber hinaus gibt es keinen vernünftigen Grund auch anderen von dir heruntergeladene Dateien zur Verfügung zu stellen.
– Besonders bei kostenlosen Diensten sollst du besonders vorsichtig mit der Weitergabe deiner persönlichen Daten sein. Dass du Passwörter und Geheimzahlen absolut niemals weitergeben sollst, versteht sich von selbst.
– Wichtig ist es auch, dass dein Computer durch professionelle Anti-Viren-Scanner und weiterer Schutzprogramme vor Angriffen aus dem Netz geschützt wird. Auch bei vermeintlich legalen Angeboten kann sich ein ganzer Zoo an Viren auf deinem Rechner breit machen und Schaden anrichten.
 

6. Fazit:

 

Computerspiele zu downloaden ist heutzutage von Zuhause aus entspannt wie nie zuvor möglich. Es gibt mittlerweile annährend genauso viele Anbieter wie Spiele selbst. Die mit günstigsten Preise findet man sicherlich bei den großen Key-Händlern, wie auf G2A. Wer großen Wert auf Communityfunktionen und viele eigenproduzierte Topspiele steht, greift bei Steam zu und wer möglichst viele Spiele sicher und anonym in schneller Geschwindigkeit runterladen will, lädt seine Games im Usenet runter.